Junger Kärntner verlor beim Böllerbasteln eine Hand: Gefülltes Stahlrohr detonierte!
- Verletzter lief noch 300 Meter um Hilfe zu holen
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Ein 20 Jahre alter Kärntner hat beim Basteln eines Böllers schwerste Verletzungen erlitten. Ihm wurde die linke Hand hinter dem Handgelenk abgerissen, dazu erlitt er Verletzungen im Bauchraum und auch an der rechten Hand.
Der Automechaniker aus Spittal/Drau wollte in einer privaten Werkstatt in einem Stall in Lendorf bei Spittal einen Silvesterböller basteln. Dazu nahm er ein kurzes Stahlrohr und füllte den Inhalt von Schweizer Krachern und Böllerpatronen in das Rohr. Warum diese Ladung dann plötzlich detonierte, war vorerst nicht bekannt. Trotz seiner schweren Verletzungen lief der 20-Jährige noch 300 Meter bis zum Wohnhaus seiner Freundin.
Dort brach der Mechaniker zusammen, seine Freundin alarmierte die Rettung. Arzt und Sanitätern gelang es, die starken Blutungen vorläufig zu stoppen und den Verletzten zu stabilisieren. Er wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Klagenfurt geflogen. Die linke Hand und einige abgerissene Finger wurden gefunden und in einer Eisbox mit ins Spital geflogen. Ob die Ärzte die Gliedmaßen wieder annähen konnten, war vorerst nicht bekannt. (apa)
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