Husslein im "profil"-Interview: "Man müsse sich um das Belvedere Sorgen machen"
- Direktorin droht mit der Schließung des Unteren Teils
- 1,7 Millionen zusätzlich an Subvention gefordert

In einem Interview in der aktuellen "profil"-Ausgabe schlägt Agnes Husslein, die neue Direktorin des Belvedere, Alarm. Man müsse sich um das Museum Sorgen machen, kritisiert Husslein die massive Unterdotierung der traditionsreichen Galerie.
Für 2007 fordert Husslein rund 1,7 Millionen Euro zusätzlich an Subvention. "Wenn das Geld nicht bewilligt wird, muss ich mir überlegen, was ich machen werde. Dann müsste ich zum Beispiel das Untere Belvedere sperren, beim Personal und den Ausstellungen sparen."
Ab 2008 müsse die Basisabgeltung des Belvedere verdoppelt werden, so Husslein weiter: "Wir sind bei weitem das am niedrigsten dotierte Museum. Das Belvedere bekommt 4,4 Millionen Euro, das Museum Angewandter Kunst hingegen 7,9 Millionen. Die Relationen stimmen nicht." Dass das Belvedere über kein Ankaufsbudget verfüge, sei "beschämend".
Auch Details aus ihrem Vertrag gibt Husslein bekannt: Als erste österreichische Museumsdirektorin erhält sie zusätzlich zu ihrem Gehalt eine leistungsabhängige Jahresprämie: "Ich erhalte eine Erfolgsprämie. Der Erfolg wird an der Höhe der Besucherzahlen, der Sponsorengelder und der Schenkungen gemessen."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
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