Großbrand in Tirol: Feuerteufel wütet im
alten, eng verbauten Ortskern von Silz
- Drei Familien evakuiert, aber niemand wurde verletzt
- Acht Gebäude beschädigt, drei Kaninchen sterben

Bei einem Großbrand im alten, eng verbauten Ortskern von Silz im Oberinntal von Tirol sind in der Nacht auf Samstag acht Gebäude beschädigt worden. Die Feuerwehr rückte um 2.08 Uhr mit insgesamt 240 Mann aus und löschte den Brand um 6.00 Uhr vollständig. Drei Familien mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Um 3.00 Uhr hatte die Feuerwehr den Einsatz laut Kommandant Gerhard Schöpf bereits unter Kontrolle. Insgesamt zehn Personen wurden evakuiert. Zuerst hätten zwei Wirtschaftsgebäude gebrannt, dann habe das Feuer auf sechs weitere Gebäude übergegriffen. Zum größten Teil beschränke sich der Schaden auf leicht verkohlte Vordächer und durch die Hitze zersprungene Scheiben. Bei einem Gebäude habe das Feuer schon vor dem Eintreffen der Löschmannschaften auf den Dachstuhl übergegriffen.
Durch die enge Bauweise im alten Stadtkern sei der Einsatz "recht gefährlich" gewesen. "Mitunter ist der Dachabstand der Häuser unter einem Meter", beschrieb Schöpf. Ein Kaninchen wurden ebenfalls von den Einsatzkräften gerettet. Für drei weitere kam jede Hilfe zu spät.
Die Ursache des Brandes war vorerst noch unklar. Die Brandermittler waren noch an Ort und Stelle. (apa/red)
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