Öffentliche Veranstaltungen wenig beliebt: Österreicher feiern Silvester mit Familie
- 52 % rutschen im Kreis der Liebsten ins neue Jahr
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Mehr als die Hälfte der Österreicher (52 Prozent) rutscht im Kreis der Familie ins Jahr 2007. Auch private Feiern sind bei 39 Prozent der Bevölkerung sehr beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Konsumentenforschungsinstituts Markant unter 500 Menschen ab 15 Jahren.
Feucht-fröhlich dürfte der Abschied vom alten Jahr auf jeden Fall werden. Drei Viertel der Befragten wollen laut diesen Daten gemeinsam 82 Millionen Euro für Sekt und andere alkoholische Getränke ausgeben.
Zehn Prozent verreisen
Öffentliche Veranstaltungen sind laut Markant zu Silvester nicht sehr beliebt. Nur je ein bis drei Prozent der Bevölkerung verbringen den Abend auf großen Partys, in Restaurants, bei Konzerten oder im Theater. Vier Prozent haben am letzten Tag des Jahres nichts Besonderes vor. Nur wenige nützen den Jahreswechsel laut Umfrage für eine Reise. Zehn Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, darunter vor allem Wiener, fahren auf Urlaub.
16 Euro geben die Österreicher ab 15 Jahren im Durchschnitt für Sekt und Co. aus. Etwa ein Fünftel der Bevölkerung will das Neue Jahr laut Umfrage mit Raketen und Böllern im Wert von insgesamt elf Millionen Euro begrüßen.
Mehr als doppelt so viel werden die Österreicher für Glücksbringer ausgeben. Sechs Euro investiert jeder Einzelne, um seinen Liebsten mit Kleeblättern, Rauchfangkehrern und Schweinchen das Neue Jahr zu versüßen. In ganz Österreich werden in diesem Jahr laut Markant Figuren im Wert von 23 Millionen Euro verkauft. Für den Brauch des Bleigießens werden insgesamt drei Millionen auf die Ladentische gelegt.
(apa/red)
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