Insgesamt 55 Mio. Kilometer pro Tag: Immer mehr Pendler fahren mit Auto zur Arbeit
- Verkehrsclub fordert mehr Bus- & Bahnverbindungen
·Alarmierende Bilanz im Straßenverkehr!
Bis Oktober kamen heuer
620 Menschen ums Leben
·Größere Unfallgefahr durch schlechte Sicht
Vorsicht der Lenker im Herbst besonders gefragt
·Knappes Auffahren erhöht das Unfallrisiko
Lenker halten den Sicher- heitsabstand nicht ein
·Beim Autofahren wird das Hirn ausgeschaltet
Auf Routinestrecken ist nur noch Hirnstamm aktiv
·Herbstliches Wetter kann gefährlich sein
Nebel und Regen führen oft zu schweren Unfällen
·Graz: Tempo 100-Start ohne Kontrollen
Steiermark sagt dem Feinstaub den Kampf an
·Was halten denn Sie von "Licht am Tag"?
Umfrage: Mehr Sicherheit oder reine Schikane?
·So sind Sie und Ihr Auto fit für den Winter
TIPPS: Damit Ihnen die kalte Zeit nichts ausmacht
·Tipps für die sichere Fahrt durch Tunnel
ÖAMTC: Verhalten bei Stau, Pannen & Unfällen
Bereits 1,41 Millionen oder 75 Prozent der Pendler kommen mit dem Auto zur Arbeit. Eine Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) zeigt, dass ihre Zahl in den vergangenen fünfzehn Jahren um 61 Prozent gestiegen ist. Die Pendler legen täglich rund 55 Millionen Kilometer zurück und verursachen dabei 10.300 Tonnen des Treibhausgases CO2. Der VCÖ fordert mehr Bus- und Bahnverbindungen sowie stärkere Anreize, vom Auto auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
"Hauptursache für diese Zunahme ist die Zersiedelung. In den letzten Jahren haben viele ihren Arbeitsort verlassen, sind ins Grüne gezogen und sind dadurch zu Pendlern geworden. Da die meisten neuen Siedlungen nicht am Öffentlichen Verkehrsnetz angeschlossen sind, ist die logische Konsequenz, dass immer mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren", erklärte VCÖ-Experte Martin Blum.
Der VCÖ hat auf Basis der Daten der Statistik Austria untersucht, wie lange die Arbeitswege von Österreichs Pendlern sind. 25 Prozent von ihnen brauchen weniger als 15 Minuten zur Arbeit, weitere 39 Prozent zwischen 16 und 30 Minuten. Nur acht Prozent haben lange Distanzen zurückzulegen und sind mehr als eine Stunde unterwegs. (apa/red)
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