Das am meisten beanspruchte Gelenk:
Tipps, wie Ihr Knie länger gesund bleibt !
- NEWS Leben: Damit das Gelenk schmerzfrei läuft
- So können Sie das Verletzungsrisiko minimieren

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Australische Forscher arbeiten an Geheimwaffe
Der Leidensweg beginnt oft an einem schönen Wintertag auf der Piste. Entweder ist der Übermut zu groß, der Ski zu schnell oder die Muskelkraft nicht ausreichend - manchmal ist es auch einfach nur Pech. Bei den rund 210.000 jährlichen Sportunfällen ist rund 80.000-mal das Kniegelenk betroffen - in 50 Prozent der Fälle so extrem, dass eine stationäre Behandlung im Spital notwendig ist.
Was die ganze Sache so kompliziert macht, ist das an sich genial konstruierte Gelenk. Das runde Ende des mächtigen Oberschenkelknochens und das gerade Plateau des Schienbeinknochens müssen zusammengehalten werden.
Wundergelenk
Sporttraumatologe Christian Gäbler: "An sich passt es ganz gut zusammen, aber es wäre nicht ganz so beweglich, wenn es nicht durch einen aufwendigen Apparat aus Bändern, Sehnen, Knochen, Puffern und Muskeln zusammengehalten und geführt werden würde." Dieses komplexe Gebilde soll nicht nur einen festen Stand garantieren, sondern auch Drehungen erlauben und Bewegungen abfedern. Das Ergebnis: Das geniale Konstrukt ist leider quasi auch eine Sollbruchstelle.
Geringes Verletzungsrisiko
Muskelaufbau: Eine kräftige Beinmuskulatur stabilisiert das Knie: Vier Wochen vor dem Skiurlaub mit spezieller Skigymnastik die Muskelgruppen aufbauen. Aufwärmen: Ein Muss bei jedem Sport. Das Warm-up bringt nicht nur die Muskeln auf Betriebstemperatur, sondern versetzt auch die Knorpel in Bereitschaft. Abwechslung: Jeder über längere Zeit intensive betriebene Sport ist eine Belastung für die Gelenke. Daher rät Gäbler auch im Freizeitsport zur Abwechslung.
Keine Helden
Wichtig ist, so betont der Sporttraumatologe, kein falsches Heldentum an den Tag zu legen, denn gerade Kreuzbandverletzungen werden oft übersehen und lassen, vor allem bei aktiven Menschen, nach einiger Zeit weitere Schäden am Knie entstehen.
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