Verheerende Buschbrände in Australien: Putzige Koalas vom Aussterben bedroht
- Flammenmeer: Tausende von Kadavern befürchtet

Bei den verheerenden Buschbränden in Australien sind wahrscheinlich Tausende von Koala-Bären und anderen Tieren in freier Wildbahn verendet. "Wir werden wahrscheinlich Tausende von verbrannten Kadavern finden, wenn wir in die Gebiete können", sagte der Vorsitzende des Verbandes "Wildlife Victoria", Jon Rowdon.
Die Brände haben nach Schätzungen der Feuerwehr bereits 700.000 Hektar Wald und Busch im Südosten Australiens vernichtet. Weil seit fünf Jahren Dürre herrscht und die Pflanzen völlig ausgetrocknet sind, verbreiten sich die Flammen so schnell, dass selbst Kängurus es oft nicht schafften, davon zu rennen, sagte Rowdon.
"Kusus und Koalabären sind aber besonders in Gefahr, weil sie am langsamsten reagieren." Die Tiere flüchteten oft in die Baumkronen, um der Hitze zu entkommen, und seien den Flammen dort schutzlos ausgeliefert. Nach Angaben von Rowdon erblinden viele Tiere, die nicht sofort umkommen, sie werden verletzt und infizieren sich oder verhungern, weil ihr Lebensraum zerstört ist.
(apa/red)
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