Keine Unterschrift für BAWAG-Vertrag zu Weihnacht: Deal aber in trockenen Tüchern
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Vor Weihnachten ist es nun doch nichts mehr geworden mit den Unterschriften unter den BAWAG-Kaufvertrag. Man hat sich entschlossen, Qualität vor Geschwindigkeit kommen zu lassen. Möglicherweise geht es sich bis Jahresende aus. Paraphiert sei der Vertrag ja schon. "Die Transaktion ist gelaufen", wird formuliert.
Trotzdem findet auch heute, am 23. Dezember, keine Unterschriftszeremonie mehr statt. Ursprünglich sollte der Vertrag zum Verkauf der angeschlagenen Gewerkschaftsbank an den US-Fonds Cerberus schon längst unterschrieben werden. An offenen Fragen über Klauseln und Sicherheiten hatte sich dies aber gespießt, so dass der Akt verschoben werden musste. Die Rede ist aber von mehr oder weniger "technischen" Details.
Ein Konsortium unter Führung von Cerberus, dem minderheitlich auch die Österreichische Post, Generali, Wüstenrot sowie vier Industrielle (Androsch, Marsoner, Rauch, Schaschl) angehören, hat für insgesamt 3,2 Mrd. Euro den Zuschlag zur Übernahme der BAWAG-PSK erhalten. Der ÖGB muss mit dem Verkauf seiner Banktochter seinen Schuldenberg abtragen.
(apa/red)
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