Gewinne im Visier im neuen FORMAT: Was kommt auf Fondsanleger im neuen Jahr zu
- Jeder 9. Österreicher hält inzwischen Fondsanteile
- DURCHKLICKEN: Die 10 Fonds-Toptrends für 2007!
·FORMAT: Die zehn Fonds-Trends für 2007
Vom Boom bei der Alters- vorsorge bis Investments
Fonds werden immer beliebter, vor allem Aktienfonds werden 2007 im Volumen zulegen. FORMAT beschreibt, wo die Profis die besten Chancen sehen.
Zwei von drei Österreichern nehmen das Thema finanzielle Altersvorsorge ernst und sparen für eine private Zusatzpension an. Besonders die Unsicherheit, wie es mit der staatlichen Pension weitergeht, lässt die Vorsorgevehikel boomen. Das gilt etwa für die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge in Fonds-oder Versicherungsform, für die bereits rund 900.000 Verträge abgeschlossen wurden. Die gute Nachricht: Die steigenden Zinsen erhöhen die Prämie nach 8,5 Prozent für heuer auf neun Prozent im Jahr 2007.
Der Vorsorgeboom schlägt sich auch auf die Investmentfonds der österreichischen Banken nieder. Sowohl die Fondsanzahl als auch das investierte Geld ist innerhalb der letzten Jahre rasch nach oben geschnellt. Per Ende Oktober 2006 ist das gesamte Volumen auf den Rekordwert von knapp 166 Milliarden Euro gewachsen.
Zehn Prozent mehr Fondsvolumen.
Wie populär Fonds sind, belegen Zahlen der Statistik: Laut Oesterreichischer Nationalbank hält mittlerweile jeder neunte Österreicher Fondsanteile. Und im Vermögen, das pro Kopf in Fonds gehalten wird, sind die heimischen Anleger Europaklasse. Denn mit durchschnittlich 19.646 Euro hat jeder Österreicher mehr Fondsanteile am Depot als die meisten europäischen Anleger. Und der Trend zu weiterem Wachstum der Fondsbranche scheint programmiert. "Ich rechne für 2007 mit einem zusätzlichen Anstieg der verwalteten Gelder um zehn Prozent", gibt sich Dietmar Rupar, Generalsekretär der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG), optimistisch.
Während das Fondsvolumen stetig wächst, entwickelt sich die Anzahl der zugelassenen Fonds nur langsam nach oben. Dieser Trend dürfte sich auch fortsetzen, da die Fondsgesellschaften immer mehr danach trachten, kleine Fonds mit anderen Produkten zusammenzulegen, um sie rentabler zu machen. Für Anleger bringt das den Vorteil, dass die fixen Kosten, die bei einem Fonds etwa für Marketing, Wirtschaftsprüfung und den Prospekt anfallen, anteilsmäßig geringer werden. Dies wiederum schlägt sich auf die prozentuelle Gesamtkostenquote, die in Form der Total Expense Ratio (TER) ausgewiesen wird, positiv nieder.
Aktien werden immer beliebter.
Bei der Veranlagung selbst wird immer mehr zu Aktien gegriffen. Gleichzeitig sind die Investments in Anleihen rückläufig. Dieser längerfristige Schwenk erfolgt zu Recht, wie sich am derzeit geltenden Bewertungsniveau der Aktienmärkte ablesen lässt. Denn nach wie vor sind Aktien im Verhältnis zu Anleihen günstig. Das gilt für die im amerikanischen "Standard & Poor's 500"-Index vertretenen wichtigsten US-Papiere ebenso wie für europäische Blue Chips. Was die Renditen für das kommende Jahr betrifft, sind sich die meisten Experten einig, dass an den etablierten Börsen zwischen sieben und zehn Prozent Gewinne zu machen sein werden. Häufig werden darüber hinaus nach wie vor Schwellenländeraktien und Papiere des Rohstoffsektors favorisiert. Andreas Witzani, Chef von Volksbank Invest: "Aktien der Emerging Markets werden auch im Jahr 2007 gut performen. Indische Aktien halte ich dagegen bereits für überhitzt"
Die ganze Geschichte finden Sie in der aktuellen FORMAT-Ausgabe.
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