5:3 vom Platz geschossen: Traumdebüt für Linz-Coach Valentine gegen Graz 99ers!
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Die Black Wings Linz haben in der 30. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) einen 5:3-Heimerfolg über Schlusslicht Graz 99ers gefeiert und ihrem neuen Trainer Chris Valentine damit zu einem Traumdebüt verholfen. Die viertplatzierten Oberösterreicher, die im zweiten Drittel mit vier Toren innerhalb von 192 Sekunden von 1:1 auf 5:1 davongezogen waren, blieben damit auch fünften Saisonduell mit den Steirern ungeschlagen und verbuchten den vierten Liga-Sieg in Folge.
Valentine, der seinem trotz laufenden Vertrages in die DEL zu den Hamburg Freezers abgewanderten kanadischen Landsmann Bill Stewart nachfolgte, war erst Tage vor dem Match eingetroffen. Vor 3.000 Zuschauern erwischte sein Team nach der Nationalteam-Pause einen Fehlstart, glich den frühen Rückstand aus der 11. Minute aber immerhin noch vor der ersten Pause durch Philipp Lukas (17./PP) aus.
Im Mittelabschnitt folgte dann die stärkste Phase der Hausherren. Baumgartner (24./PP), Salfi (25./PP), abermals Lukas (26.) und Szücs (27.) stellten mit einem Vierfach-Schlag auf 5:1. Das war auch die Vorentscheidung, obwohl die Gäste durch Day (28.) und Iberer (36.) noch auf 3:5 verkürzten.
Dagenais schoss Innsbruck zum Sieg
Im Schlagerspiel der 30. EBEL-Runde haben die Innsbrucker Haie den Villacher SV in einer flotten, unterhaltsamen und fairen Partie mit 2:1 besiegt. Hauptverantwortlich für den Sieg der Hausherren, die zuletzt in einer tiefen Krise steckten, war der neue Kanadier Pierre Dagenais, der bei seinem Debüt gleich einen Doppelpack erzielte.
Im ersten Drittel hatte der 28-jährige Kanadier, der in 142 NHL-Spielen 35 Tore erzielt hatte, seinen großen Auftritt: Bereits nach 1:56 Minuten musste er nach einem Stockschlag für zwei Minuten in die "Kühlbox". In der 14. Minute durfte die Innsbrucker "Haie" über ihren Neuzugang, der den enttäuschenden Sbrocca ersetzte, erstmals jubeln. Nach Elik-Zuspiel erzielte er in Überzahl die überraschende Führung für die Tiroler.
Denn bis dahin dominierten die Villacher in einem schnellen und hochklassigen Spiel. Im zweiten torlosen Abschnitt flaute die Partie dann ab, ehe im Schlussabschnitt Dagenais wieder zuschlagen konnte: In der 42. Minute traf er vorerst nur die Stange, in der 48. erzielte er sein zweites Tor wieder von der blauen Linie. Den im Finish verzweifelt angreifenden Kärntnern blieb nur der Ehrentreffer durch Petrik (49.).
Capitals: 1. Niederlage gegen Jesenice
Die Vienna Capitals haben in dieser Eishockey-Saison erstmals gegen HK Jesenice verloren. Die Wiener mussten sich vor eigenem Publikum den Slowenen 1:4 (1:0,0:2,0:2) geschlagen geben und liegen damit bereits zwei Punkte hinter einem Playoff-Platz.
Dabei hatte für die Capitals, die zuvor alle vier Duelle mit den Slowenen bei einem Torverhältnis von 23:7 gewonnen hatten, planmäßig begonnen. Werenka sorgte in der 14. Minute im Powerplay für die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für die Gastgeber, die allerdings im Mitteldrittel deutlich zurückfielen. Bereits in der 21. Minute stellte Kranjc auf 1:1 und in der 33. Minute erhöhte Poloncic auf 2:1 für Jesenice, worauf die Wiener mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Pause verabschiedet wurden.
Die Missfallskundgebungen der rund 3.400 Fans in der Albert-Schultz-Halle änderte auch im Schlussabschnitt nichts an der enttäuschenden Darbietung der Capitals, deren Niederlage mit dem 1:3 durch Fox (45.) und dem 1:4 durch David Rodman (60./empty net) besiegelt wurde.
KAC siegt bei harter Partie
Der KAC hat daheim gegen die Red Bulls Salzburg eine weiße Weste behalten. Der Rekordmeister bezwang die Salzburger in einer hart geführten Partie mit 2:0 (1:0,1:0,0:0) und bleibt damit in Heimspielen gegen die Bullen, die trotz der Niederlage die Tabelle weiter anführen, ungeschlagen. Die Klagenfurter bleiben Siebente, liegen jedoch nur mehr einen Punkt hinter HK Jesenice.
Die Gastgeber starteten konzentriert und dominierten das Spiel von Beginn an. Bereits in der 9. Minute traf Iob zum verdienten 1:0. Die Mozartstädter standen sich hingegen durch harte Attacken und daraus folgende Strafminuten oft selbst im Weg. So kassierten sie das 0:2 durch Ratz in einer der vielen Unterzahl-Situationen. Im eigenen Angriff mangelte es im Abschluss, auch auf Grund der hervorragenden Leistung der KAC-Keeper Divis und Verner.
(apa/red)
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