Freitag, 22. Dezember 2006

Goldene Weihnachten für Bode & Marlies: Miller und Schild sind Preisgeld-Weltmeister!

  • US-Boy holte bisher 91.000 €, Salzburgerin 99.000 €
  • Österreich trotz Pleite-Serie Top-Preisgeld-Nation

Der US-Amerikaner Bode Miller und die österreichische Gesamtweltcup-Führende Marlies Schild haben im Ski-Weltcup bis Weihnachten am meisten Preisgeld gesammelt. Schild führt das Damen-Ranking nach drei Slalomsiegen und einem Erfolg in der Super-Kombination mit 99.147 Euro vor Lindsey Kildow (USA) mit 74.828 Euro und Renate Götschl (73.581 Euro) an. Auch Miller liegt mit 90.844 Euro hinter Schild.

Schild hat damit in der laufenden Saison fast dreimal so viel Preisgeld eingefahren wie ihr Freund Benjamin Raich. Der Doppelolympiasieger brachte es bisher auf 33.914 Euro. Neben Schild und Götschl landeten in Kathrin Zettel, Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser gleich drei weitere Mitglieder aus dem so erfolgreichen ÖSV-Damen-Team unter den Top-Ten-Verdienerinnen.

Miller ist vor allem dank seinen drei Saisonsiegen mit 90.844 Euro der momentane Spitzenverdiener im Herren-Weltcup, gefolgt vom norwegischen Weltcup-Leader Aksel Lund Svindal (75.077 Euro) und dem Schweizer Didier Cuche mit 48.508 Euro. Als bester Österreicher taucht Raich lediglich als Achter in der Preisgeld-Rangliste auf. Superstar Hermann Maier kam mit 23.490 Euro nicht über Rang 15 hinaus.

Top-Nation in Sachen Preisgeld bleibt trotz der seit 13 Rennen anhaltenden Sieglosigkeit der Herren mit einer Total-Prämie von insgesamt 511.795 Euro nach wie vor Österreich.

(apa)

22.12.2006 13:43