Zwiespältige Ski-Bilanz vor Weihnachten: ÖSV-Girls top, Herren-Motor stottert weiter
- Raich & Co. jetzt schon seit 13 Rennen ohne Sieg
- Pum: "Herren werden uns noch viel Freude machen"

·Wieder nix! Svindal holt Hinterstoder-RTL!
Raich nur 5. in Rennen durch Nebelschwaden
·Schild im Slalom nicht zu stoppen!
Val d'Isere: Dritter Sieg in Folge. Zettel Vierte
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Während Marlies Schild in Val d'Isere mit ihrem dritten Slalomerfolg in diesem Winter zur ÖSV-Rekordsiegerin in dieser Disziplin avancierte, bauten die Herren eine andere Serie aus - die der Rennen ohne Siege. Benjamin Raich und Co. halten nach dem Hinterstoder-Riesentorlauf nun bei 13, auf die Negativ-Bestmarke von 35 (zwischen 10. März 1991 und 8. März 1992) fehlt zum Glück noch ein gutes Stück. "Die Mädels sind sehr erfolgreich, bei den Herren ist es bisher nicht so gelaufen", brachte Alpindirektor Hans Pum seine Bilanz vor der Weihnachtspause auf den für jeden nachvollziehbaren Punkt.
Nach dem letzten Skirennen vor Weihnachten schaut jeder, dass er möglichst schnell nach Hause kommt. Hans Pum, der für Damen und Herren im ÖSV zuständig ist, hatte in Hinterstoder ob der guten Nachrichten aus Val d'Isere keinen Grund zur Flucht: "Unsere Damen sind sensationell unterwegs, und zwar in allen Disziplinen. Wir haben eine geschlossen starke Mannschaft." In der Statistik heißt das, dass Schild und Co. in bisher elf Rennen sieben Siege eingefahren haben, dazu sechs zweite und drei dritte Plätze. Dem gegenüber stehen nach 14 Bewerben ein erster, drei zweite und drei dritte Ränge bei den Herren.
Pum glaubt an seine Burschen
"Die Herren sind nicht so weit weg, ich bin überzeugt, das wird bald laufen und sie werden uns in diesem Winter noch viel Freude machen", kommt bei Pum auch weiterhin keine Unruhe auf. "Der Benni (Raich/Fünfter) hat heute riskiert, er hatte einen Fehler, aber er hat sich verbessert im zweiten Durchgang. Bei Hermann ist es verständlich, dass er bei solchen Bedingungen nicht voll riskiert, bei den Verletzungen, die er hatte."
Pum strich das Positive hervor, und das war, dass es acht der zehn Österreicher in die Punkteränge schafften, zwei schieden aus. "Das Ziel war, im zweiten Durchgang voll anzugreifen." Bei dem Nebel und Pistenverhältnissen für viele jedoch ein aussichtsloses und mitunter zu gefährliches Unterfangen.
Ab in die Ferien
Jetzt stehen erst einmal ein paar freie Tage und das Auspacken der Weihnachtsgeschenke auf dem Programm, ehe es am 28./29. Dezember im Programm weitergeht. Die Herren bestreiten zwei Abfahrten in Bormio, die Damen einen Riesentorlauf und den Nacht-Slalom am Semmering.
(apa/red)
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