Schweres Gerät für das Bundesheer: Erste Eurofighter im kommenden Jahr im Anflug
- 4 von 18 Jets sollen Mitte 2007 in Österreich landen
- U-Ausschuss dürfte aber noch viel Staub aufwirbeln

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Schweres Gerät bringt 2007 Jahr dem Bundesheer. Sollten die umstrittenen Eurofighter wie von der SPÖ angestrebt nicht doch noch in letzter Minute abbestellt werden, werden die ersten vier von insgesamt 18 Jets Mitte 2007 in Österreich landen. Die Lieferung weiterer zwölf Flieger ist für 2008 geplant, 2009 sollen die letzten zwei geliefert werden.
Ob es wirklich zu einer Vertragsstornierung kommt, bleibt abzuwarten. Der parlamentarische Eurofighter-Untersuchungsausschuss unter dem Vorsitz des Grünen Peter Pilz dürfte sich nach derzeitigem Stand bis April 2007 ziehen und damit bis zur Lieferung der ersten Flieger noch viel Staub aufwirbeln. Grüne und SPÖ hoffen, mit der Untersuchung mögliche Verstöße bei der Beschaffung aufzudecken und damit einen kostenlosen Vertragsausstieg zu ermöglichen. Ob das gelingt, ist freilich ungewiss.
Währenddessen arbeitet der Hersteller EADS weiter am Bau der Flugzeuge und liefert auch regelmäßig Berichte über den aktuellen Stand. Demnach befand sich Ende November 2006 der sechste Eurofighter in der Endmontage.
Verglichen mit den Abfangjägern stehen beim Bundesheer 2007 sonst nur "Kleinigkeiten" an. In erster Linie geht es um die Umsetzung der Bundesheerreform. So sollen Organisationseinheiten zu kaderstärkeren Verbänden zusammengeführt werden, die Miliz modernisiert und professionalisiert und weitere Anpassungen an die neue Kommandostruktur (es gibt nur mehr zwei führende Kommandos, Anm.) vorgenommen werden. (apa/red)
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