Gehaltserhöhungen zu aller Zufriedenheit: 2007 trotz Einbußen keine Branche unter 2%
- Weniger Einkommensplus bei schwächerer Inflation
- Metaller nach Herbstlohnrunde abermals an Spitze

·Krank sein wird im neuen Jahr teurer
Erhöhung bei Rezepten, Kur und Rehabilitation
·Hoher Ölpreis macht Alltag erneut teurer
2007 steigen Preise für Transport und Energie
·Plus bei Bausparen und Zukunftsvorsorge
Prämien steigen 2007 auf
3,5 Prozent und 9 Prozent
·Pensionserhöhung und länger "hackeln"
2007 um 1,6% mehr und Schwerarbeiterregelung
Ganz so rosig sind die Lohnerhöhungen nicht ausgefallen wie im vergangenen Jahr, aber auch die Teuerungsrate hält sich in Grenzen. An der Spitze stehen nach der Herbstlohnrunde abermals die Metaller, für sie brachte die Herbstlohnrunde ein Plus von 2,6 Prozent. Knapp dahinter mit 2,45 Prozent liegen die Angestellten und Beamten der Post. Unter zwei Prozent schloss in diesem Jahr keine Branche ab, die prognostizierte Inflationsrate liegt bei 1,6 Prozent.
Knapp hinter den Postlern liegen die Eisenbahner: Für sie bringt das Jahr 2007 ein Einkommensplus von 2,4 Prozent. Knapp dahinter liegen Beamte und Handelsangestellte, sie konnten im Herbst eine Erhöhung von jeweils 2,35 Prozent aushandeln.
Kein Ergebnis unter 2,6 Prozent Lohnerhöhung hat übrigens die Gewerkschaft Bau-Holz vorzuweisen. Bodenleger, Dachdecker, Glaser, Steinmetze und Tapezierer erwartet ein genau eine solche Steigerung. Darüber liegen Zimmermeister (2,61) und Pflasterer (2,63), besonders freuen dürfen sich Rauchfangkehrer in Niederösterreich mit einem Plus von 2,7 Prozent. Definitiv an der Spitze stehen Angestellte bei Ärzten und Labors in Niederösterreich. Ihr Plus beträgt 3,5 Prozent. (apa/red)
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