Holocaust-Leugner löst erneut Empörung aus: Irving beleidigt Juden und Schwarze
- Auf Pressekonferenz nach Heimkehr nach London
- Antisemitische Sprüche von Mel Gibson verteidigt

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Vom Stahlarbeiter zum Holocaust-Leugner
Kurz nach seiner Haftentlassung hat der britische Holocaust-Leugner David Irving erneut mit rassistischen Bemerkungen Empörung ausgelöst. Auf einer Pressekonferenz in London beleidigte er Juden und Schwarze. Der 68-Jährige war in seine Heimat zurückgekehrt, nachdem er in Österreich auf Bewährung freigelassen und abgeschoben worden war.
Irving stellte sich hinter die antisemitischen Kommentare des Hollywood-Schauspielers Mel Gibson. Dieser hatte im betrunkenen Zustand erklärt, die Juden seien für alle modernen Kriege in der Welt verantwortlich. Er entschuldigte sich später. "In vielen Aspekten hatte Mel Gibson Recht", sagte Irving. Die Juden sollten sich fragen, warum sie seit 3.000 Jahren so sehr gehasst würden, dass es immer wieder zu Pogromen komme. Außerdem benutzte er einen beleidigenden Ausdruck für Schwarze, um die Farbe seines Rolls-Royce zu beschreiben.
Irving war in Österreich wegen Leugnung des Holocaust zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er kam nach 13 Monaten frei, die Reststrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
(apa/red)
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