Kernfragen bleiben weiter ungelöst: Atom-
gespräche mit Nordkorea erfolglos beendet
- Differenzen zwischen USA und Nordkorea zu groß
Ohne Fortschritte sind in Peking die Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm zu Ende gegangen. Nach fünf Tagen konnten sich die Teilnehmer an den Sechser- Gesprächen nicht einmal auf einen neuen Termin einigen. Die Differenzen vor allem zwischen den USA und Nordkorea seien laut Medienberichten zu groß gewesen. An sich sollen die Gespräche aber bald fortgesetzt werden.
Gastgeber China sprach von einem "offenen und tiefgehenden Austausch". Es habe "nützliche Diskussionen" über Maßnahmen zur Umsetzung der gemeinsamen Erklärung vom September 2005 gegeben. Damals hatte sich Nordkorea zumindest grundsätzlich zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms im Gegenzug für Wirtschafts- und Energiehilfen sowie eine Sicherheitsgarantie bereit erklärt.
Die USA hatten aber beklagt, dass die nordkoreanische Delegation in dieser Runde nur einen begrenzten Verhandlungsauftrag gehabt habe. Über das Atomwaffenprogramm hätten sie nicht reden dürfen, solange die USA nicht ihre Finanzsanktionen gegen Pjöngjang aufheben. Washington will die Strafmaßnahmen wegen des Vorwurfs der Geldwäsche und illegaler Finanztransaktionen, die in einer eigenen Arbeitsgruppe behandelt wurden, aber von den Diskussionen über das Atomprogramm trennen.
(apa/red)
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