Resolution einstimmig angenommen: UNO verhängt doch Sanktionen gegen den Iran
- Exportverbot für nukleare Materialien beschlossen
- Teheran will Urananreicherung dennoch fortsetzen
·UNO: Die wichtigsten Punkte der Resolution
Iran soll jegliche Uran- Anreicherung einstellen
·Iran: Wahl-Schlappe für Ahmadinejad
Gemäßigte besser als Präsidenten-Anhänger
Der UNO-Sicherheitsrat hat Strafmaßnahmen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm verhängt. Damit soll Druck auf Teheran gemacht werden. Das 15-köpfige Gremium beschloss die neunseitige Resolution 1737 einstimmig. Diese untersagt u.a. allen UNO-Mitgliedsländern den Export oder den Transfer von Materialien und Technologien, die dem dortigen Nuklear- oder Raketenprogramm dienen könnten.
Weiters soll das Vermögen einer Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen, die zum iranischen Atomprogramm Bezug haben, eingefroren werden. Die Personen sind auf einer UNO-Liste verzeichnet. Die Abstimmung in New York erfolgte nach zwei Monaten harten Ringens um eine gemeinsame Position. Russland und China hatten bis zuletzt Änderungen an dem europäischen Entwurf verlangt, schlossen sich der Entschließung am Ende aber mit ihrer Ja-Stimme an.
Die Abstimmung in New York erfolgte zwei Monate nach der Vorlage des ersten Entwurfs der drei EU-Verhandlungsführer Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das Gremium der Vereinten Nationen will das Land zur Aufgabe seines Atomprogramms bewegen.
(apa/red)
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