Flüchtlingsdrama vor Marokko: Über 100 Migranten auf Weg zu Kanaren ertrunken!
- Schiff gekentert: Menschen im Senegal aufgebrochen
- Heuer mehrere hundert Leute auf Flucht ertrunken
Mehr als 100 afrikanische Migranten haben ihren Versuch mit dem Leben bezahlt, von Senegal aus mit einem Boot auf die Kanarischen Inseln zu gelangen. Nach einem Schiffbruch wurden "25 Menschen gerettet, 102 gelten als vermisst und damit als tot", erklärte das Rote Kreuz in Dakar. Das Holzboot, das seit Wochen unterwegs war, sei vor Marokko in einen Sturm geraten.
In diesem Jahr sind bereits knapp 30.000 illegale Migranten auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln angekommen, etwa die Hälfte von ihnen aus Senegal. Schätzungsweise mehrere hundert Menschen haben die gefährliche Reise auf Fischerbooten nicht überlebt. Die finanziellen Forderungen der Schlepper werden häufig von der gesamten Familie eines Auswanderers in der Hoffnung erfüllt, dass er eine gut bezahlte Arbeit in einem Land der Europäischen Union findet. (apa/red)
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