Frist für Große Koalition bis 11. Jänner: Minister Pröll ist "durchaus optimistisch"
- Chancen dafür heute größer als vor einigen Wochen
- Nichts "übers Knie brechen" nur wegen dem Zeitplan
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Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll (V) hat sich in der "ZiB2" sehr optimistisch über das Zustandekommen einer großen Koalition gezeigt. "Bis zum Ablauf der Frist" - die Angelobung ist für den 11. Jänner geplant - gebe es noch genug Zeit, "ich bin durchaus optimistisch", so Pröll. Die Chancen auf eine große Koalition seien größer geworden als sie es vor einigen Wochen waren, sagte der Minister, räumte aber gleichzeitig ein, dass die Qualität zähle. Man solle keine Lösung "übers Knie brechen" nur wegen dem Zeitplan.
Als schwierige Punkte nannte er Pensionen, Bildung und Wirtschaftsstandort. Auf den Eurofighter angesprochen, sagte Pröll, man solle hier nicht "auf Warten spielen", sonder das ausverhandeln. Zu den Aussagen des niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll (V), Salzburgs Soziallandesrat Erwin Buchinger (S) sei ein "gefährlicher Typ", meinte der Minister, in der Volkspartei gebe es unterschiedliche Meinungen, auch zu Koalitionsformen, aber "in sensiblen Phasen sollte man sich zurücknehmen, das gilt nicht nur für Erwin Pröll".
(apa)
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