Lokführer verhinderte Selbstmord in OÖ: Lebensmüder beschimpft Weihnachtsengel
- Zug kam zwei Meter vor Alkoholisiertem zum Stehen
- Plus: Steirer bei Queren von Geleisen von Zug erfasst
Ein Lokführer hat in der Nacht auf Samstag durch eine Vollbremsung bei Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich den geplanten Selbstmord eines stark alkoholisierten Mannes verhindert.
Der Lokführer war gegen 1.00 Uhr mit dem Güterzug in Richtung Selztal unterwegs. Kurz nach dem Bahnhof Traun sah er einen Mann, der auf den Bahndamm stieg und sich mit dem Kopf auf die Schienen legte, so die Ermittler. Der Lokführer leitete sofort eine Vollbremsung ein und kam rund zwei Meter vor dem Lebensmüden zum Stehen.
Der Mann stand daraufhin auf und beschimpfte den Lokführer, warum dieser stehen geblieben sei, so die Polizei. Der Lebensmüde, der stark alkoholisiert und aggressiv gewesen sein soll, flüchtete anschließend. Von ihm fehlte am Samstagvormittag noch jede Spur.
Steirer von Zug erfasst und getötet
Ein 36-jähriger Mann ist in Kalsdorf südlich von Graz beim Überqueren von Bahngeleisen von einem Zug erfasst und getötet worden. Dies teilte die örtliche Polizeiinspektion mit. Der Mann dürfte auf dem Heimweg gewesen, nach Angaben der Polizei soll der Steirer alkoholisiert gewesen sein. Er hinterlässt eine Lebensgefährtin und drei Kinder.
Die Leiche des Mannes ist gegen 8.00 Uhr auf der Südbahnstrecke in Kalsdorf bei Graz (Bezirk Graz-Umgebung) neben den Geleisen gefunden worden. Der 36-Jährige dürfte - wie die Erhebungen der Polizeiinspektion Kalsdorf ergaben - bereits am Abend des Freitag über die Bahnstrecke zu gelangen versucht haben, was ihm dann zum Verhängnis wurde. Anzeichen für einen Selbstmord lägen nicht vor, so die Exekutive.
(apa/red)
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