Weihnachtsmärchen wurde wahr: Millionär schenkte einer Wiener Bettlerin 50.000 Euro
- Grund war Freude über die Rückkehr seines Hundes
- Will der 83-Jährigen weiter 5.000 Euro/Monat zahlen
Ein Weihnachtsmärchen ist in Wien wahr geworden. Aus Dankbarkeit über die unversehrte Rückkehr seiner entführten Schosshündin "Grimaldine" überreichte der Wiener Millionär Herbert Handler am Mittwoch einer 83-jährigen Bettlerin in ihrer Wohnung 50.000 Euro als Geschenk. Der 50-jährige Wiener will der Frau auch in Zukunft auch eine "Pension" von 5.000 Euro monatlich bezahlen.
"Ich bin auf der Sonnenseite des Lebens", sagte er gegenüber der APA. Daher wolle er etwas Gutes tun. "Ich will damit nur zeigen, dass ich dankbar bin, dass ich meinen Hund wieder habe", erklärte Handler, dessen Mischling "Grimaldine" im April am Graben in der Wiener City entführt wurde. Der Vierbeiner werde jetzt Tag und Nacht von vier Betreuern bewacht. Eine Spende für eine Hilfsorganisation kommt für den 50-Jährigen mit Hauptwohnsitz in Monte Carlo allerdings nicht in Frage. "Ich will nicht spenden, wenn ich nicht weiß wo es hinkommt".
Bettlerin nahe Westbahnhof getroffen
Die 83-jährige Bettlerin, die sich in Zukunft um Geld wohl keine Sorgen mehr machen muss, hat der Millionär übrigens selbst ausgesucht. "Die habe ich quasi gefunden", erzählte Handler. Er habe die Frau auf der Straße in der Nähe des Westbahnhofes getroffen. Da sie eine Fernsehzeitschrift nicht bezahlen konnte, habe er ihr das Magazin kurzerhand gekauft und sie auf einen Kaffee eingeladen.
Frau bettelte auf Mariahilfer Straße
"Sie ist sehr, sehr arm und sie braucht das Geld", meinte Handler. Die ursprünglich aus Deutschland stammende Frau habe zwar eine Wohnmöglichkeit, gehe aber auf die Mariahilfer Straße betteln. Auch Kosten für die Beerdigung ihres kürzlich verstorbenen Sohnes machen der 83-Jährigen zu schaffen. "Eine Katastrophe ist das", so der erschütterte Millionär.
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