Unfassbare Vorfälle in Innsbruck: Schülerin muss nach brutaler Attacke untertauchen
- 13-Jährige wurde von bis zu 30 Personen überfallen
- Mädchen bekam nach Trennung Todesdrohungen
Ein 13-Jähriges Mädchen hat nach einer Attacke von bis zu 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Innsbruck aus Angst vor weiteren Übergriffen untertauchen müssen. Das Mädchen war auf dem Schulweg abgepasst, misshandelt und verprügelt worden. Der Ex-Freund der 13-Jährigen habe sie nach der Trennung mit dem Umbringen .
Das berichtete die Tiroler Tageszeitung (TT) am Samstag. Die Polizei in Saggen bestätigte der APA, dass es zu einem solchen Vorfall gekommen sei, konnte aber vorerst keine näheren Angaben machen. Das Mädchen sei laut TT nahe ihrer Schule gedemütigt, misshandelt und "schwer verprügelt" worden. Die Attacke sei mit Handys gefilmt worden. Mitten unter der "johlenden Meute" sei der Ex-Freund der 13-Jährigen gestanden und habe nur zugesehen.
Der Mitarbeiter eines vorbeifahrenden Rettungswagen bemerkte den Übergriff, konnte das Mädchen in das Fahrzeug zerren und so vor weiteren Misshandlungen schützen. Die Verletzte wurde in die Innsbrucker Klinik gebracht.
Aus Angst vor weiteren Übergriffen sei die 13-Jährige untergetaucht. "Wir wissen nicht, was passiert, wenn sie auf die Straße geht", erklärte die Mutter des Mädchens. Die Direktorin der Schule, welche die Jugendliche besucht, soll dem Mädchen sogar zum Verlassen des Bundeslandes geraten haben.
(apa/red)
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