BAWAG an Cerberus verkauft: Börsegang
laut Stoss in drei bis fünf Jahren geplant
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- Diskussion um neuen Namen für Bank läuft noch
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Die neuen BAWAG-Eigentümer Cerberus & Co. planen einen Börsegang in den nächsten drei bis fünf Jahren. Das sagte der Eigentümer-Sprecher Karls Stoss in der "ZIB 2" des ORF. Bei einem Börsegang würde es auch eine österreichische Sperrminorität geben. Zum Thema Arbeitsplätze sagte Stoss, "in der heutigen Zeit" könne niemand eine Arbeitsplatzgarantie aussprechen.
Man biete aber eine möglichst hohe Arbeitsplatzsicherheit, die auch durch ein ertragreiches Wachstum möglich werde. So sei man bemüht, möglichst viele Geschäftsfeld-Komponenten in das neue Institut zu legen. "Wir stellen uns auch vor, dass gerade Cerberus ihre Aktivitäten mit der GM-Bank für Europa in Wien ansiedelt. Das bedeutet automatisch mehr Arbeitsplätze", so Stoss. Darauf angesprochen, ob es die 4.000 Arbeitsplätze auch in fünf Jahren geben werde, sagte der scheidende Chef der Generali Austria: "Selbstverständlich".
Der US-Fonds Cerberus sowie mehrere österreichische Partner legten 3,2 Milliarden Euro für die Bank auf den Tisch, der bisherige Eigentümer ÖGB ist damit schuldenfrei. Wie groß der Anteil der österreichischen Partner sein werde, sei noch nicht ausverhandelt, so Stoss.
Was den Namen der neuen Bank betrifft, werde man Markentests machen und Kunden befragen. Eine der Überlegungen sei, dass man auf PSK umsteigt, es könnte aber auch der jetzige Name BAWAG bestehen bleiben.
Stoss wies Gerüchte zurück, wonach Wüstenrot-Chefin Riess-Passer in den BAWAG-Vorstand einziehen könnte. Dass Ewald Nowotny bleiben werde, sei sicher. "Das ist ein Garant. Er hat die Bank souverän durch sehr stürmische Zeiten geführt".
Angesprochen auf BAWAG-Anteile an anderen Unternehmen wie Stiefelkönig, ATV oder Lotterien und Bösendorfer meinte Stoss, dies werde man sich in Ruhe ansehen. Man müsse schauen, "was macht Sinn, was bankaffin ist wie Leasingunternehmen, Versicherungen oder Kapitalgesellschaften".
(apa/red)
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