Woche der Entscheidung für die BAWAG: In der Bank-Belegschaft steigt die Spannung!
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Nachlesen: Von Gründung
im Jahr 1922 bis heute
Für die BAWAG P.S.K ist die Woche der Entscheidung angebrochen. Bis spätestens Ende der Woche will der Noch-Eigentümer ÖGB entschieden haben, wer für ihn als neuer Bank-Eigentümer erste Wahl ist. Der Zuschlag soll vor Weihnachten erfolgen. Offiziell werde noch immer mit allen Kaufinteressenten der Endrunde verhandelt, hieß es zur APA. Auch bei der BAWAG-Belegschaft wächst die Spannung.
Zwar herrsche keine Angst vor den Neuerungen, allerdings gebe es eine gewisse Anspannung, hieß es. An den Bankschaltern laufe das Geschäft gut, das beweise, dass kein negativer Stress herrsche. Unsicherheiten würden sich andernfalls im Verkauf niederschlagen.
"Nach all dem, was die Mitarbeiter in den Filialen im April, Mai und Juni mitgemacht haben, wird sich jetzt, wo es um einen kapitalstarken neuen Eigentümer gehen soll, schwer jemand aus der Ruhe bringen lassen", verlautet aus der BAWAG. Man habe es jetzt sicher besser als im Frühjahr. Damals stand die ÖGB-Tochterbank nach ihren Refco-Verstrickungen und Jahre zurückliegenden verlustreichen Milliardenspekulationen in der Karibik am Rand des Ruins.
In der Endrunde um die BAWAG stehen die US-Fonds Lone Star und der ebenfalls amerikanische Fonds Cerberus sowie die schon einmal an der BAWAG beteiligt gewesene Bayerische Landesbank. Ein bisher nicht genannter vierter Bieter hatte es ebenfalls auf die Shortlist geschafft. Nach wie vor halten sich Spekulationen, dass der offenbar zweitbeste Bieter, Cerberus (mit Wüstenrot und Generali an Bord), in der Verkäufer-Gunst ganz weit vorn liegt. Der Kaufpreis dürfte rund um die drei Mrd. Euro liegen.
apa/red)
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