H&M darf nicht auf Pariser Champs-Elysees eröffnen: Vielfalt des Angebots soll bleiben
- Bereits zu viele Textilanbieter auf Prachtstraße
- H & M wollte die Räume von Club Med übernehmen
Die schwedische Bekleidungskette Hennes und Mauritz darf keine Filiale auf den Pariser Champs-Elysees eröffnen. Damit soll einer "Banalisierung" der Einkaufsstraße entgegengewirkt werden. Das Ziel der Stadt sei es, die Vielfalt des Angebots auf den Champs-Elysees zu erhalten, meint die Vize-Bürgermeisterin.
Nachdem die Stadtverwaltung vor einer "Banalisierung" der Einkaufsstraße gewarnt hatte, gab der Pariser Zulassungsausschuss CDEC den Schweden einen Korb, wie die für den Handel zuständige Vize-Bürgermeisterin Lyne Cohen-Solal bestätigte. Ihr zufolge ist die Entscheidung nicht gegen H&M gerichtet. Schon jetzt gebe es aber 39 Prozent Textilanbieter auf den Champs-Elysees. Ziel der Stadt sei, dort die Vielfalt des Angebots aus Kultureinrichtungen wie Kinos, Gastronomie und Geschäften zu erhalten, sagte Cohen-Solal. H&M hatte Räume des Reiseveranstalters Club Med übernehmen wollen.
(apa/red)
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