Dienstag, 12. Dezember 2006

H&M darf nicht auf Pariser Champs-Elysees eröffnen: Vielfalt des Angebots soll bleiben

  • Bereits zu viele Textilanbieter auf Prachtstraße
  • H & M wollte die Räume von Club Med übernehmen

Die schwedische Bekleidungskette Hennes und Mauritz darf keine Filiale auf den Pariser Champs-Elysees eröffnen. Damit soll einer "Banalisierung" der Einkaufsstraße entgegengewirkt werden. Das Ziel der Stadt sei es, die Vielfalt des Angebots auf den Champs-Elysees zu erhalten, meint die Vize-Bürgermeisterin.

Nachdem die Stadtverwaltung vor einer "Banalisierung" der Einkaufsstraße gewarnt hatte, gab der Pariser Zulassungsausschuss CDEC den Schweden einen Korb, wie die für den Handel zuständige Vize-Bürgermeisterin Lyne Cohen-Solal bestätigte. Ihr zufolge ist die Entscheidung nicht gegen H&M gerichtet. Schon jetzt gebe es aber 39 Prozent Textilanbieter auf den Champs-Elysees. Ziel der Stadt sei, dort die Vielfalt des Angebots aus Kultureinrichtungen wie Kinos, Gastronomie und Geschäften zu erhalten, sagte Cohen-Solal. H&M hatte Räume des Reiseveranstalters Club Med übernehmen wollen.


(apa/red)

12.12.2006 13:59