Freitag, 15. Dezember 2006

UEFA-Cup-Auslosung: Titelträger FC Sevilla muss gegen Steaua Bukarest bestehen

  • Ivanschitz und Stranzl mit lösbaren Aufgaben
  • Schlager: Bremen-Ajax und Feyenoord-Tottenham

Titelverteidiger FC Sevilla hat bei der Auslosung zur Runde der besten 32 Teams im UEFA-Cup mit Steaua Bukarest die erwartet schwere Aufgabe gezogen. Die Rumänen verpassten in der Champions-League-Gruppenphase gegen Olympique Lyon und Real Madrid zwar den Aufstieg, präsentierten sich jedoch als spielstarkes Kollektiv. Schon in der Vorsaison war Steaua erst im UEFA-Cup-Halbfinale am Pogatetz-Klub Middlesbrough gescheitert.

Den beiden burgenländischen ÖFB-Teamspielern Andreas Ivanschitz und Martin Stranzl bescherte ÖFB-Präsident Friedrich Stickler als "Losfee" in der UEFA-Zentrale in Nyon zwei unangenehme, aber lösbare Aufgaben. Ivanschitz trifft mit Panathinaikos Athen auf RC Lens, Stranzl bekommt es im Dress von Spartak Moskau mit Celta de Vigo zu tun.

Aus der Austria-Gruppe zog Ajax Amsterdam mit dem Champions-League-Dritten Werder Bremen einen starken Kontrahenten, Zulte Waregem müsste auf dem Weg ins Achtelfinale die Hürde Newcastle United nehmen. Espanyol Barcelona, neben Tottenham Hotspur die einzige Mannschaft, welche die Gruppenphase mit dem Punktmaximum von zwölf Zählern beendet hatte, trifft auf AS Livorno. Die Italiener, die im ersten Spiel Heimvorteil genießen, hatten ihrerseits in der Qualifikation Pasching ausgeschaltet.

Tottenham trifft in der Neuauflage des Finalspiels von 1974 auf Feyenoord Rotterdam, den Blackburn Rovers, die Red Bull Salzburg aus dem Bewerb gekickt hatten, bescherte das Los Bayer Leverkusen. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zeigte sich danach wenig erfreut: "Alles, was von der Insel kommt, ist stark", meinte der Deutsche. Die Hinspiele gehen am 14. und 15. Februar über die Bühne, die Rückspiele wird am 22. Februar ausgetragen.

(apa/red)

15.12.2006 15:25