Sportlich flop, aber immerhin Geld verdient:
Austria im UEFA-Cup mit 500.000 Gewinn
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Außer Spesen nichts gewesen! Dieses Sprichwort trifft auf Austria Magna in dieser Europacup-Saison nur im fußballerischen Bereich zu. Auf dem finanziellen Sektor hat sich die Teilnahme der Wiener, die aktueller Double-Gewinner und Bundesliga-Schlusslicht zugleich sind, freilich allemal gelohnt. Klubmanager Markus Kraetschmer rechnete nach dem 0:1 zum Abschluss in Barcelona gegen Espanyol mit einem Gewinn von rund 500.000 Euro.
"Diese Summe würde für die Verpflichtung eines durchschnittlichen Spielers reichen", sagte der 35-jährige Wiener zu seiner aufgestellten Rechnung (Brutto-Umsatz 1,57 Millionen). Die halbe Million kommt aus den insgesamt acht internationalen Auftritten (ein Sieg, zwei Remis und fünf Niederlagen, 4:14 Tore) unter dem Strich heraus. Die Partien (Hin- und Rückspiel) gegen Benfica Lissabon in der dritten und letzten Runde zur Champions League-Qualifikation brachten einen Brutto-Umsatz von 450.000 Euro und ein Plus von 150.000 Euro, jene gegen Legia Warschau in der ersten UEFA-Cup-Runde 370.000 bzw. 120.000 Euro.
Die vier Spiele in der Gruppe F des UEFA-Cups ergaben umgesetzte 750.000 Euro brutto und in die Vereinskasse 150.000 Euro in die Vereinskasse. Abgezogen werden müssen jedoch Strafzahlungen, die aus den Abfeuern von Knallkörpern durch die violetten Fans zu erwarten sind. Hinzu kommt aber noch eine 100.000-Euro-Extra-Prämie für die erste Hauptrunde im UEFA-Bewerb, die auch Red Bull Salzburg und FC Superfund überwiesen wird.
Die UEFA verteilt einen Überschuss von insgesamt 40 Millionen Euro an die teilnehmenden Klubs. 32 Mio. davon erhalten die 32 Vertreter der Champions League, der Rest wird an die Vereine im UEFA-Cup ausgezahlt. Von weiteren Einnahmen machte die Austria keinen "Gebrauch", weil sie in der Gruppe F ohne Punkt blieb. Für einen Sieg gab es immerhin 40.000, für ein Remis noch 20.000 Euro "Körberlgeld".
(apa/red)
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