Erfolgsgarant für Deutschland: Lehmanns WM-Elfmeter-Zettel für 1 Mio. Euro verkauft
- Auf Papier standen bevorzugte Ecken der Argentinier
Der Zettel des Torwarts Jens Lehmann beim deutsch-argentinischen Elfmeter-Krimi während der Fußball-WM ist für eine Million Euro verkauft worden. Auf dem Papier hatte Torwart-Trainer Andy Köpke dem Nationaltorhüter notiert, welche argentinischen Spieler welche Tor-Ecken beim Elfmeter-Schießen favorisieren. In dem Viertelfinal-Spiel am 30. Juni in Berlin, das nach Verlängerung 1:1 ausgegangen war, hielt Lehmann anschließend zwei Elfmeter, Deutschland kam ins Halbfinale.
Der Stromriese Energie Baden-Württemberg (EnBW) erwarb den postkartengroßen Zettel mit Aufdruck des Schlosshotels Grunewald - dem Quartier der deutschen Mannschaft während der WM. EnBW-Chef Utz Claassen kündigte in der am Samstagabend ausgestrahlten ZDF-Sendung "Ein Herz für Kinder" an, den Zettel dem "Haus der Geschichte" in Bonn zu schenken. Lehmann selbst gestand während der Sendung ein: "Mir war die Tragweite dieses Zettels nicht bewusst."
Vergleichsweise ein Schnäppchen war der Stift, mit dem Köpke seine Tipps aufgeschrieben hatte. Der Bleistift brachte 3.000 Euro ein. Die Benefiz-Gala der "Bild"-Zeitung für Kinderhilfsprojekte in der ganzen Welt hat über 9,2 Millionen Euro eingebracht. (apa)
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