Langlauf-Weltcup in La Clusaz: Rang 7 nach Aufholjagd bringt Hoffmann Selbstvertrauen
- Erster Saisonerfolg für Weltcupsieger Tobias Angerer

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat ÖSV-Langlauf-Cheftrainer Franz Gattermann den siebenten Rang von Christian Hoffmann in La Clusaz kommentiert. "Wir sind froh über diese Platzierung, aber es wäre noch mehr möglich gewesen", sagte Gattermann nach dem 30-km-Rennen mit Massenstart und dem bisher besten Resultat unter seiner Leitung.
Hoffmann hatte 14,5 Sekunden Rückstand auf Weltcupsieger Tobias Angerer, der seinen ersten Saisonerfolg feierte. Der Deutsche setzte sich 0,6 Sekunden vor dem Russen Alexander Legkow und 0,8 vor dessen Landsmann Jewgenij Dementjew durch. Hoffmann, der Olympiasieger von 2002, hatte nach knapp zwei Dritteln der Distanz wegen eines vor ihm verursachten Sturzes den Anschluss an die Spitze verloren, die zwei Runden dauernde Aufholjagd von Rang 20 kostete ihn viel Kraft. Diese Substanz fehlte im Finish, als Anders Södergren (SWE/4.), Angerer und die zwei Russen das Tempo erhöhten.
"Die Form ist super, aber ich hätte von vorne laufen und nicht taktieren sollen", meinte Hoffmann. Mit Rang sieben sei er jedoch vollauf zufrieden. Dem fast 32-jährigen gab der Beweis der aktuellen Stärke jedenfalls viel Selbstvertrauen für die kommende Tour de Ski (ab 29.12).
Während Hoffmann perfektes Material zur Verfügung hatte, erwischte Michail Botwinow nicht die schnellsten Latten. Angesichts der steigenden Temperaturen hatten die Betreuer den Athleten unterschiedliche Wachs-Varianten angeboten. Der Olympia-Zweite von 2002 gab nach rund 10 Kilometern auf. (apa/red)
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