Dienstag, 12. Dezember 2006

Tischtennis: SVS Niederösterreich trifft im Champions League-Viertelfinale auf Grenzau

  • Manager Friedschröder: 'Es gibt keine Wunschgegner'
  • Hou Yingchao kommt zum Einsatz, Wang Hao pausiert

Die Auslosung für das Viertelfinale der Tischtennis-Champions-League hat dem SVS Niederösterreich nach dem abschließenden Gruppen-Sieg Sieg gegen den TTC Frickenhausen ein weiteres Duell mit einem deutschen Klub beschert. Zwischen 5. und 7. Jänner treten die Schwechater zum Hinspiel bei TTC Zugbrücke Grenzau an, bevor am 13. Jänner in Wolkersdorf das Heim- und Rückspiel ansteht.

Neben Werner Schlager und Chen Weixing wird auch Hou Yingchao dabei für den SVS im Einsatz sein. "Wenn das Ziel das Finale ist, dann gibt es keine Wunschgegner bis dahin. Unterschätzen darf man im Viertelfinale sowieso keinen mehr", erklärte SVS NÖ-Manager Johann Friedschröder. Die Deutschen waren zuletzt von Verletzungssorgen geplagt, haben aber mit dem Polen Lucjan Blaszczyk und Cheung Yuk aus Hongkong zwei unangenehme Spieler in ihren Reihen.

Wang Hao wird gegen Grenzau nicht für SVS Niederösterreich spielen, sondern erst wieder bei einer allfälligen Halbfinal-Teilnahme. Laut Vereinbarung werden die Einsätze von Wang und Hou Yingchao bis zur Vorschlussrunde aufgeteilt. Im Falle eines Final-Einzuges wäre laut SVS-NÖ-Obmann Karl Hanzl zu klären, ob im Kampf um den erstmaligen Gewinn der Champions League eventuell beide Chinesen eingesetzt werden können.

Ein Halbfinal-Duell mit Granada und ÖTTV-Teamspieler Robert Gardos ist übrigens durchaus wahrscheinlich. Die Spanier haben wie SVS NÖ alle ihre Gruppen-Spiele gewonnen, treffen im Viertelfinale auf den französischen Außenseiter Pontoise. Gardos ist am Wochenende beim für den Gruppenausgang unbedeutenden Sieg Granadas gegen Ochsenhausen nicht zum Einsatz gekommen, bereitete sich schon auf das Pro-Tour-Finale in Hongkong vor.

Grenzau war übrigens zuletzt vor dem 0:3 gegen Charleroi wegen Verletzungssorgen derart in Personalnot, dass nur ein Spieler aus jenem dem Europäischen Verband (ETTU) gemeldeten Champions-League-Kader einsatzfähig war. Erst nach einer Sondergenehmigung der ETTU, um die TV-Übertragung zu retten und das Image des Sports zu wahren, durften die Deutschen gegen den Seriensieger vergangener Jahre antreten.

(apa/red)

12.12.2006 14:45