Aus Kundgebung wurde brutale Straßen- Schlacht: Mehrere Verletzte in Kopenhagen
- Zerstörte Schaufensterscheiben und Barrikaden
- Demo gegen Räumung eines Jugendhauses

Bei Straßenkrawallen in Kopenhagen haben mehrere Demonstranten aus der autonomen Szene und Polizeibeamte zum Teil erhebliche Verletzungen erlitten. Wie ein Polizeisprecher im TV-Sender TV2 angab, wurden mindestens 200 Beteiligte an den Krawallen, darunter auch Deutsche, festgenommen.
Bei den Auseinandersetzungen nach einer sonst friedlichen Demonstration gegen die geplante Räumung eines selbstverwalteten Jugendzentrums bewarfen Demonstranten aus der Autonomen-Szene Polizisten mit Pflastersteinen, zerstörten Schaufensterscheiben und errichteten Barrikaden. Augenzeugen berichteten, dass Polizeiwagen Demonstranten überfahren hätten.
Nach Medienangaben erlitt ein Polizist Schädelverletzungen durch einen Steinwurf. Ein Demonstrant verlor mehrere Finger, als ein Kanonenschlag in seiner Hand explodierte. Die Polizei begründete ihr hartes Vorgehen auch mit des Verletzung des in Dänemark geltenden Vermummungsverbotes durch die Demonstranten.(apa/red)
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