Heizungskessel explodierte: Hauseinsturz in Türkei verschüttet mehrere Menschen
- Schätzungen zufolge wohnten 40 Menschen im Haus
Nach einer Explosion in einem fünfstöckigen Wohnblock in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir sind sieben Verschüttete verletzt gerettet worden. Wie der türkische Nachrichtensender NTV berichtete, werden noch acht Bewohner unter den Trümmern vermutet.
Das Haus, in dem Angehörige der Armee und ihre Familien wohnen, war gegen 7.45 Uhr österreichischer Zeit zur Hälfte eingestürzt. Nach Angaben der Provinzverwaltung von Diyarbakir ereignete sich die Explosion im Heizungskeller. Demnach war ein Heizkessel explodiert.
Während die eine Hälfte des Hauses völlig wegbrach, blieb die andere Hälfte stehen. Auf dem Trümmerberg aus Betonblocks suchten zahlreiche Helfer nach Verschütteten. Schätzungen zufolge sollen rund 40 Menschen in dem Haus gewohnt haben. Wie viele sich zum Zeitpunkt der Explosion in den zehn Wohnungen aufhielten, war indes unklar.
(APA/red)
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