Freitag, 15. Dezember 2006

Bei Anfrage von Gusenbauer: Buchinger würde Amt des Sozialministers annehmen

  • Spindelegger fordert Finanz- und Innenressort für VP

Der Salzburger Landesrat Erwin Buchinger (S) ist bereit, Sozialminister zu werden, wenn er von SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer gefragt wird, meint er in der "Tiroler Tageszeitung". Der Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger (V) wiederum erhebt in der "Presse" für die ÖVP den Anspruch auf das Finanzministerium und das Innenressort.

Kritisch äußert sich Spindelegger über die SPÖ-Forderung nach Wählen mit 16. "Es gibt starke Warnungen davor, Wahlkämpfe in die Schulen zu tragen". Was die Dauer der Legislaturperiode betrifft, tritt er für eine Ausweitung auf fünf Jahre ein.

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures präzisierte in der "Presse", dass das Modell der Sozialdemokraten für ein flexibles Kindergeld eine Höhe von 872 Euro monatlich vorsieht, wenn es statt 30 Monate nur 15 Monate bezogen wird. Im Fall von 30 Monaten Bezugsdauer sollte es mit 436 Euro gleich bleiben, bei der Hälfte müsste sich die Höhe verdoppeln.

Mit 50:50 weiterhin skeptisch beurteilt der steirische ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer die Chancen auf ein Zustandekommen einer großen Koalition. De eigenen Partei wirft Schützenhöfer vor, ein antiquiertes Familien- und Frauenbild zu haben.
(apa/red)

15.12.2006 20:09