Donnerstag, 14. Dezember 2006

Gusenbauer für 11. 1. optimistisch: SP-Chef glaubt an eine Angelobung von Rot-Schwarz

  • Einigung auf Termin war "gutes Gemeinschaftswerk"
  • Notfalls auch Minderheitsregierung ab Jänner 2007

Mit der öffentlichen Nennung des Zeitplans für die große Koalition mit der geplanten Angelobung am 11. Jänner sollten nach Angaben von SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer "Fakten geschaffen werden". In der "ZiB2" sagte Gusenbauer, es sei wichtig, dass man noch vor Weihnachten klar gestellt habe, wann die Verhandlungen beendet werden sollen. Man werde alles tun, dass der 11. Jänner Wirklichkeit werde.

Die Einigung auf die Nennung des 11. Jänner sei ein "gutes Gemeinschaftswerk" zwischen Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und ihm, sagte Gusenbauer. Eine "Zwangsehe" auf Druck des Bundespräsidenten gehe man nicht ein. Auf die Frage, ob am 11. Jänner auf jeden Fall eine Regierung angelobt werden solle, wenn keine große Koalition dann eine Minderheitsregierung, sagte Gusenbauer, er bemühe sich jetzt, eine große Koalition zu bilden und er gehe davon aus, dass eine SPÖ-ÖVP-Regierung angelobt werde.

Bezüglich der Ablehnung einer großen Koalition durch die Sozialistische Jugend zeigte sich Gusenbauer überzeugt, dass "eine ganz, ganz große Mehrheit" die Ziele der SPÖ umsetzen wolle. (apa/red)

14.12.2006 07:41