Lächeln statt "Betragensnoten": Töne
zwischen SPÖ und ÖVP wieder freundlicher
- Cap will 'selbstverständlich' Regierung mit Volkspartei
- Molterer gegen Solidarbeitrag für höhere Pensionen
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Regierungsverhandlungen langweilen Österreicher
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UMFRAGE: Was halten Sie von dem Vorschlag?
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"Nicht Erfüllungsgehilfe sozialistischer Politik"
·Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Regierung
Mitreden: Was halten Sie von Gusenbauer & Co?
Nach den gegenseitigen Vorwürfen vom Wochenende hat sich das Klima zwischen den Koalitionsverhandlern offenbar etwas gebessert. Der geschäftsführende SPÖ-Klubchef Cap erklärte im Radio-Mittagsjournal des ORF, "selbstverständlich" wolle man eine Regierung mit der Volkspartei. Sein ÖVP-Gegenüber Molterer betonte, wenn notwendig, stehe man für zusätzliche Verhandlungstermine zur Verfügung.
Dass er zuletzt von Cap als Lehrer, der Betragensnoten verteilt, bezeichnet wurde, entlockte Molterer ein Lächeln. "Wissen Sie, wenn jemand so was sagt, muss ich Schmunzeln. Das gilt ja nur für Schüler, die bewertet werden wollen". Cap sieht in den unterschiedlichen Auffassungen keine Schwierigkeiten: "Es ist besser, das jetzt auszudiskutieren. Sollte es zu einer Koalition kommen, arbeitet die in Ruhe weiter, als wenn es zu einem späteren Zeitpunkt zu Problemen käme". Cap hält einen Abschluss bis Weihnachten weiterhin für möglich.
Molterer wandte sich zuletzt gegen den von der SPÖ angedachten Solidarbeitrag für höhere Pensionen. "Da bin ich mit Charly Blecha und Andreas Khol einer Meinung. Stopp mit der Verunsicherung der Pensionisten". SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bures verteidigte wiederum den Solidarbeitrag für hohe Pensionen über der ASVG-Höchstpension von 2.655 Euro. "Das ist eine ganz kleine Gruppe, die nicht einmal zehn Prozent der Pensionisten ausmacht".
(apa/red)
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