Samstag, 16. Dezember 2006

Motorsegler in Zell am See abgestürzt: Unglück fordert zwei Schwerverletzte

  • Bei Insassen handelt es sich um zwei Österreicher

Beim Absturz eines Motorseglers in Zell am See sind zwei Salzburger schwer verletzt worden. Das Kleinflugzeug war beim Start vom Flugplatz der Gemeinde in Schwierigkeiten geraten und in eine Wiese gestürzt. Die 45-jährige Pilotin aus Zell am See und ein 46-jähriger Passagier, der laut Polizei vermutlich aus Grödig (Flachgau) kommt, mussten von Feuerwehrleuten aus dem Wrack befreit werden. Die Unfallursache ist noch unklar.

"Der Motorsegler war kurz nach dem Start nach links abgetrudelt und streifte dann vermutlich mit einer Tragfläche einen Hangar. Dann prallte er gegen die Böschung eines Wassergerinnes und überschlug sich mehrere Male", schilderte der Kriminaldienstreferent vom Bezirkspolizeikommando Zell am See, Johann Lengauer, den Unfallhergang. Die Schulmaschine der Alpinen Segelflugschule Zell am See blieb schwer beschädigt auf einer Wiese des alten Flugplatzes liegen.

Beide Insassen wurden im Flugzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mussten die Pilotin und ihren Begleiter - es dürfte sich um einen Arbeitskollegen der Frau gehandelt haben - aus dem Wrack befreien. Die 45-jährige Pinzgauerin, die in der Stadt Salzburg beschäftigt ist, wurde vom Roten Kreuz in das Krankenhaus nach Zell am See gebracht. Der Flachgauer - er war nach dem Unfall nicht mehr ansprechbar - wurde vom Rettungshubschrauber Heli Alpin 6 in das St.-Johanns-Spital nach Salzburg geflogen. "Die Verletzungen sind bei beiden Personen sehr schwer", erklärte der Bezirkskommandant des Roten Kreuzes Zell am See, Christoph Faistauer.

(apa/red)

16.12.2006 18:06