Grazer Schüler fiel von Sprungturm auf Beckenrand: Mit Gesicht auf Boden gefallen
- Aus Langeweile am Metallgeländer herumgeturnt
- 18-jähriger Junge konnte sich zuerst noch festhalten
Ein 18 Jahre alter Schüler ist bei einem Sturz vom Drei-Meter-Sprungturm im Hallenbad Graz-Eggenberg schwer verletzt worden, so das Stadtpolizeikommando. Der junge Mann befand sich beim Schwimmunterricht und war dabei am Turm herumgeturnt, wo ihn die Sportlehrerin der Klasse nicht sehen konnte. Vermutlich aus Unachtsamkeit verlor er den Halt und stürzte auf den Beckenrand.
Die Sportlehrerin beaufsichtigte im Hallenbad rund 15 Schüler beim Schwimmunterricht und ließ sie einzeln vom Drei-Meter-Sprungbrett ins Wasser springen. Ein 18-jähriger Schüler vertrieb sich die Wartezeit, indem er am Metallgeländer herumturnte. Dies konnte die Lehrerin von ihrem Standort nicht sehen.
Mit Gesicht aufgeschlagen
Plötzlich verlor der Schüler den Halt, wie ein anderer Badegast beobachtete. Der Bursche konnte sich noch mit beiden Händen am Sprungturmboden in drei Meter Höhe festhalten. Allerdings dürfte ihn dann die Kraft verlassen haben oder er durch die nassen Hände abgeglitten sein, wie die Polizei vermutet. Der junge Mann schlug mit dem Gesicht auf den Betonboden des Schwimmbeckenrandes. Dabei brach er sich den Unterkieferfraktur, verlor einige Zähne und zog sich eine Wunde im Gesicht zu, so die Polizeiinspektion Eggenberg.
(apa/red)
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