Steiermark sagt dem Feinstaub den Kampf an: Tempo 100 gilt jetzt im Großraum Graz
- Polizei: Geschwindigkeitsniveau insgesamt gesunken
- Asfinag: Anfangsprobleme bei Überkopfanzeigen
Auf den steirischen Autobahnen im Großraum Graz gilt ab sofort Tempo 100 wegen der Maßnahmenverordnung nach dem Immissionsschutzgesetz Luft. Nach Angaben der Polizei ist das "Geschwindigkeitsniveau insgesamt gesunken", jedoch gebe es einzelne Schnellfahrer. Probleme gab es mit elektronischen Überkopfanzeigen, die nicht rechtzeitig auf Tempo 100 umgestellt worden waren.
Laut Landespolizeikommando haben die Autofahrer insgesamt die Geschwindigkeit auf den betreffenden Autobahnstücken reduziert. Tempo 100 gilt noch bis zum 14. März 2007 auf der Südautobahn (A2) zwischen Lieboch und Sinabelkirchen und auf der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Leibnitz und dem Knoten Peggau.
Einige Fahrer, die sich nicht an die Beschränkung halten, müssen mit Anzeigen rechnen, denn auch die Radarkästen wurden auf die neue Geschwindigkeitsbeschränkung umgestellt. Die Polizei rechnet damit, dass es auf den Tempo 100-Strecken mehr Übertretungen geben wird, als wenn dort 130 Kilometer pro Stunde erlaubt wären. Verstärkte Kontrollen wird es aber nicht geben, da dafür nicht beispielsweise die Kontrolle des städtischen Verkehrs vernachlässigt werden können.
Seitens der Asfinag hieß es, dass die Tempo-100-Tafeln bis zum 15. Dezember alle aufgestellt und rechtzeitig umgedreht wurden. Probleme gab es mit den elektronischen Überkopfanzeigen, die im Raum Gleisdorf (Bezirk Weiz) trotz der vorgeschriebenen 100 Kilometer pro Stunde 130 angezeigt hätten. Laut Asfinag wurde dieses Problem jedoch im Laufe des Freitagvormittag behoben. (apa)
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