Bankbetrüger überwies 28.000 Euro mit falschen Daten: Schwindel wurde aufgedeckt
- Unterschrift weckte den Verdacht der Bankbeamten
- Noch unklar: Wie Betrüger zu Opfer-Kontodaten kam

Ein Bankbetrüger hat mit einem Führerschein mit falschen Daten zwei Konten eröffnet, wohin er sich mit gefälschten Überweisungsaufträgen 28.000 Euro überwies. Um nicht auffällig zu wirken, hob er mit 92 Belegen immer wieder kleinere Beträge zwischen 200 bis 400 Euro ab. Die Banken bemerkten den Täuschungsversuch jedoch rasch. Der Betrüger ist noch nicht identifiziert.
Einem Bankbetrüger, der auf seine Konten mit gefälschten Überweisungsaufträgen rund 28.000 Euro überwiesen hatte, ist die Wiener Polizei auf die Schliche gekommen. Der Täter hat im November mit einem Führerschein mit falschen Daten zwei Konten bei einer Wiener Bank eröffnet, sagte Major Gerhard Winkler von der Kriminaldirektion 1 zur APA. Mit Bankdaten fremder Personen habe er sich dorthin Geld überwiesen. Die Identität des Kriminellen war zunächst unklar.
Plumpe Unterschrift ließ Schwindel auffliegen
Der Schwindel wurde entdeckt, bevor der Betrüger das gestohlene Geld beheben konnte, berichtete der Kriminalist. Um nicht aufzufallen, wurden mit 92 Belegen eher kleiner Beträge von etwa 200 bis 400 Euro von Konten in Wien und Niederösterreich überwiesen. Die Banken selbst hätten allerdings dennoch rasch gemerkt, dass etwas nicht stimme. "Die Unterschrift ist teilweise sehr plump," erklärte Winkler.
Identität noch nicht bekannt
Wie der Mann zu den Kontodaten seiner Opfer gelangte, ist noch unklar. Auch über die Identität des Betrügers ist noch nichts bekannt. Man habe lediglich ein Foto sowie die gefälschten Daten einer Führerscheinkopie. Hinweise werden unter der Wiener Telefonnummer (01) 31310-33360/33361 (Gruppe Toth) oder 31310-33800 (Journaldienst) entgegen genommen.
(apa/red)
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