Mit Spritze in den Penis gegen Impotenz? Erste Versuche zeigen deutliche Besserung
- US-Forschen testen neue Form der Gentherapie
- Auch im Urteil der Partnerinnen zeigt sich Wirkung
·Sex und Aggression hängen eng zusammen
Beide Ur-Instinkte von selben Genen gesteuert
·NEWS: Alles über die Gesetze der Liebe
BILDER: Vom ersten Blick
bis zum bitteren Ende
·Im Dunkeln ist gut munkeln - von wegen!
Hormonbedingt: Tages-
Licht steigert Lust auf Sex
·NEWS verrät den neuen Star im Bett!
Die neue Potenzpille Levitra schlägt Viagra
Eine mögliche Gentherapie gegen Impotenz wird derzeit von US-Wissenschaftern getestet. Das berichtet die "Ärzte Zeitung" in Neu-Isenburg. Die Untersuchungen der Gruppe um Arnold Melman vom Albert-Einstein-College für Medizin in New York befinden sich allerdings erst in der Anfangsphase (Klinische Phase I). Wann und ob überhaupt ein Medikament aus diesen Versuchen hervorgeht, lässt sich derzeit nicht sagen.
Die Gruppe injizierte elf Männern mit Potenzproblemen zahlreiche Kopien einer Erbanlage namens hSlo (human slowpoke) in den Penis. Anschließend hätten zwei Probanden über einen Zeitraum von 24 Wochen über eine deutliche Besserung - gemessen auch am Urteil ihrer Partnerin - berichtet, schreiben die Forscher im Journal "Human Gene Therapy" (Bd. 18, S. 1165). Eine Kontrollgruppe, die zum Vergleich eine Injektion ohne Wirkstoff erhielt, gab es nicht. Daher lässt sich eine mögliche Wirkung der Spritze nicht belegen. Ein solcher Beleg wäre auch erst das Ziel einer späteren Untersuchungsphase.
Das injizierte Gen liefert die Bauanleitung für einen so genannten endogenen Kaliumkanal. Mit Hilfe solcher Moleküle entspannt sich die glatte Penismuskulatur, was eine Erektion erleichtert. Angesichts der Resultate sprechen sich die Forscher für eine Fortsetzung ihrer Studie aus. Diese habe zunächst zeigen sollen, dass die Injektion sicher und die getesteten DNA-Dosierungen verträglich sind.
(apa)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
