ÖGB-Zentrale Verkauf: Nach Verkauf an Immo-Fonds Pramerica droht eine Klage
- Bieter-Konsortium überlegt Klage auf Rückzahlung

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"Wir überlegen eine Klage auf Rückzahlung der Kosten die im Bieterverfahren entstanden sind", zitiert das Wirtschaftsmagazin "trend" Rechtsanwalt Hannes Pflaum. Er hat eines der Konsortien vertreten, die beim meist beachteten Immobiliendeal des Jahres, dem Verkauf der ÖGB-Zentrale, mitgeboten hat.
Das Rennen um die Liegenschaften des Österreichischen Gewerkschaftsbundes am Wiener Schottenring und in der Wipplinger Straße, machte die deutsche Investmentfondsgesellschaft Pramerica. Der österreichische Geschäftsführer ist Anton Bondi de Antoni, Hälfteeigentümer der Bondi Immobilien Consult. Laut "trend" war Bondi - gemeinsam mit der Firma Consultus Realconsulting - aber auch vom ÖGB mit der Verwertung des 40-Millionen-Euro-Projektes beauftragt. "Das Theater hätte man sich sparen können, wenn man gewusst hätte, wie chancenlos das ist," sagt Pflaum gegenüber dem "trend".
Bondi hingegen wiegelt den Verdacht, er sei sowohl auf Verkäufer- als auch auf Käuferseite gestanden, ab: "Beauftragt wurde die Consultus und wir haben diese Firma nur anfänglich beraten". Der "trend" zitiert jedoch ein Schreiben der Consultus an ÖGB-Immobilien-Interessenten, aus dem eindeutig hervorgeht, dass die Consultus bei der Verwertung gemeinsam mit der Bondi Immobilienberatungsfirma zusammenarbeitet.
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