Schwerer Stand am Arbeitsmarkt: Drei Viertel der Ausländer in Österreich Arbeiter
- Der Großteil ist im Niedriglohnsektor beschäftigt
- Österreicher sind zumeist als Angestellte & Beamte
·Öllinger: Haubner- Erlass ist "bösartig"
Grüner für rückwirkende Auszahlung der Beihilfen
·Nächste Woche soll Haubner-Erlass fallen
Gleich zwei NR-Sitzungen für Gesetzesänderungen
·Haubner-Erlass: Fischer für Aufhebung
Bundespräsident will flotte
Koalitionsverhandlungen
·BZÖ beharrt weiter auf Haubner-Erlass
Regierung spielt nun Ball an das Parlament weiter
·Streit um Haubner: Fliegt Ministerin raus?
Rücknahme des Erlasses gefordert - BZÖ blockiert
·Cap drängt Schüssel zur Ablöse Haubners
PLUS: Schönborn fordert Rücknahme von Erlass
·Haubner: Grüne machen weiter Druck
Kindergeld-Erlass fällt oder Misstrauensantrag
·Haubner-Erlass: BZÖ attackiert ÖVP scharf
Westenthaler: 'Kriecht in Regierung mit SPÖ hinein'
·SPÖ & ÖVP: Haubner-
Erlass soll fallen!
Cap fordert: Schüssel
soll sich durchsetzen
Die Beschäftigungssituation von Ausländern in Österreich ist kritisch: Fast drei Viertel der in Österreich beschäftigten Ausländer sind Arbeiter. Österreicher arbeiten zumeist als Angestellte und Beamte. Die Lage der bewilligungspflichtigen Ausländer ist noch prekärer, ein Großteil arbeitet im Niedriglohnsektor. Das zeigen Statistiken des AMS und des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger.
Demnach waren im September 2006 in Österreich 3,3 Millionen Menschen beschäftigt, 12 Prozent davon waren Ausländer. Der Anteil der Arbeiter betrug bei den Nichtösterreichern 72 Prozent und jener der Angestellten 28 Prozent. Unter den 2,9 Mio. beschäftigten Österreichern gab es 36 Prozent Arbeiter und 64 Prozent Angestellte und Beamte.
Ein Blick auf die Beschäftigungszahlen nach Branchen macht noch deutlicher, dass Ausländer nicht zu den Bestverdienern zählen. Von den 406.000 Nicht-Staatsbürgern arbeiteten 13 Prozent im Bauwesen und 13,5 Prozent in der Gastronomie. Bei den Österreichern sah es etwas anders aus: Im Bauwesen arbeiteten 7,3 Prozent aller Beschäftigten, in der Gastronomie waren lediglich 3,9 Prozent tätig. Umgekehrt waren etwa im Unterrichtswesen 4,8 Prozent der Österreicher beschäftigt, während es bei den Ausländern nur 1,7 Prozent waren.
Die meisten Staatsbürger waren nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt im Bereich öffentliche Verwaltung, Landesverteidigung und Sozialversicherung tätig. Das waren 15,5 Prozent. Von den Ausländern waren nur 3,4 Prozent in diesen Wirtschaftsbereichen beschäftigt.
Noch deutlicher ist die Statistik der Bewilligungspflichtigen, die mit etwa 200.000 rund die Hälfte aller beschäftigten Ausländer ausmachen. Im Jahresdurchschnitt 2005 gingen von insgesamt 211.000 Bewilligungspflichtigen fast 60 Prozent Personen einer Tätigkeit im Niedriglohnsektor nach. (apa)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

