Rote Laterne an Meister abgegeben: Rapid dank Erfolg in Ried als 8. in die Winterpause
- Erster Auswärtssieg der Hütteldorfer seit Oktober '05
- Die Wiener "Blamage" heißt nun bis Februar Austria

·Rapid setzt in Ried Aufwärtstrend fort!
Hütteldorfer nun Achte. Matt'burg schlägt Sturm
·Bullen sperren die Veilchen in den Keller
Austria Tabellen-Letzter. GAK schafft Heimsieg
·Jetzt mittippen! Der Bundesliga-Tippkönig
Der Hauptpreis: Plasma- Fernseher von Samsung!
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Mattersburg
od. Pasching zu stoppen?
Der österreichische Fußball-Rekordmeister ist praktisch im letzten Moment dem Makel Winter-Schlusslicht entwischt, der regierende Champion muss sich hingegen zumindest bis zum 24. Februar mit diesem für die großen Wiener Traditionsklubs für unmöglich gehaltenen Titel eines Tabellenletzten "schmücken". Rapid "katapultierte" sich in der 21. Runde der T-Mobile Bundesliga mit dem 2:1 in Ried vom zehnten auf den achten Platz, die Austria verlor mit dem 0:2 gegen Salzburg zwei Ränge und geht zum ersten Mal in ihrer überwiegend glanzvollen Klubgeschichte als "rote Laterne" in die Pause, Letzte waren sie allerdings heuer schon drei Mal gewesen.
Drei Runden krebste der 31fache Champion, der obendrein jeweils 22 Mal als Zweiter und Dritter das Ziel passierte (Rang acht unter Lothar Matthäus 2001/02 war bisher das schlechteste Endergebnis), als Schlusslicht herum, ehe ihn der erste Auswärtssieg seit 20 Spielen (außerhalb von Wien waren es sogar 25) gelang. Kein Wunder, dass Trainer Peter Pacult "sehr, sehr glücklich", sein Präsident Rudolf Edlinger "gewaltig erleichtert" und Kapitän Steffen Hofmann "sehr zufrieden" waren. Nun gibt sich die Rapid-Gemeinde wieder optimistisch, dass es bei der Fortsetzung im nächsten Jahr (Start ist am 24. Februar und der erste Gegner heißt im St. Hanappi Altach) weiter aufwärts geht.
Sechs Teams voll im Abstiegskampf
Denn "Grün-Weiß" befindet sich noch voll im Abstiegskampf. Mit 23 Punkten weisen die Hütteldorfer nur um zwei Zähler mehr als die Austria auf, allerdings sieht es auch für Sturm (22), Altach (24/bei einem Spiel weniger), GAK (24) und Ried (25) noch nicht gerade rosig aus. Einzig der überlegene Spitzenreiter Salzburg (44 Zähler), der Überraschungszweite Mattersburg (34), Pasching (31) und Tirol (28/ein Spiel weniger) haben sich mehr oder weniger stark abgesetzt.
Als Pacult seinen Vorgänger Georg Zellhofer ablöste, hatte Rapid in sieben Saisonspielen mäßige sieben Punkte gesammelt. Die 16 Zähler, die Pacult als Rapid-Trainer in 14 Spielen vorweisen kann, sind allerdings auch nicht viel höher zu bewerten. Zellhofer hatte im Frühjahr in 14 Rapid-Spielen 15 Punkte auf dem Konto, als Austria-Coach im Herbst übrigens in acht Matches auch nur neun Zähler.
Grazer entkamen der Roten Laterne
Neben Rapid und Austria hätte es auch die Grazer Elite-Klubs treffen können. Der stark ersatzgeschwächte SK Sturm, der allerdings mit drei Punkten minus in die Meisterschaft gegangen war, wurde erst durch das Tor von Carboni im Horr-Stadion erlöst, der GAK (sieben Runden ungeschlagen, aber nur zwei Siege) war durch eine schnelle 2:0-Führung gegen Pasching dem drohenden Schicksal entgangen. Die Oberösterreicher verloren durch die 1:2-Niederlage ihren zweiten Rang an den SV Mattersburg.
Die Burgenländer sind nun sechs Spiele in Folge ungeschlagen, von denen sie immerhin gleich vier gewannen und mit dem 1:0 gegen Sturm trotz des Ausschlusses von Didi Kühbauer schon in der zehnten Minute ihre Heimbilanz auf 7-2-2 verbesserten. "Wir stehen verdient auf dem zweiten Platz", betont Trainer Franz Lederer mit Genugtuung nach dem erst zweiten Heimsieg gegen Sturm im achten Oberhaus-Spiel. (apa/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
