Wieder kein Sieg für ÖSV-Herren: Kostelic triumphiert bei Super-Kombi auf Reiteralm!
- Junger ÖSV-Läufer Romed Baumann überrascht als 2.
- Top-Favoriten Raich, Miller & Co. out oder chancenlos

·Weltcup-Resultate der Saison 2008/2009
KLICKEN: Alle Termine und Rennen des Winters
·IHRE MEINUNG: Ski-
Weltcup ist vorbei!
Was sagen Sie zum Abschneiden des ÖSV?
·Wer holt den Gesamt- Weltcup der Herren?
STIMMEN SIE AB bei der Networld-Ski-Umfrage!
·Wer holt den Gesamt- Weltcup der Damen?
ABSTIMMEN: Umfrage zur aktuellen Ski-Saison
·Ski-Diskussion: Ihre
Meinung ist gefragt!
MITREDEN: Was sagen Sie zum Ski-Weltcup?
Der Ski-Weltcup 2006/07 bleibt international, abwechslungsreich und spannend. Im achten Saisonbewerb hat es in der Super-Kombination auf der Reiteralm den achten Sieger aus dem achten Land gegeben: Der Kroate Ivica Kostelic setzte sich in der ersten aus Super G und Slalom gebildeten Kombi der Weltcup-Geschichte in überlegener Manier vor dem Tiroler Sensationsmann Romed Baumann (+ 1,08 Sekunden) und dem Franzosen Pierrick Bourgeat (1,51) durch. Der Kärntner Rainer Schönfelder wurde Achter, der Tiroler Benjamin Raich Zehnter.
Die ÖSV-Herren blieben damit zwar zum siebenten Mal in Folge ohne Sieg (erstmals seit der Saison 2002/03), waren aber durch den 20-jährigen Baumann nach drei stockerllosen Rennen wieder auf dem Podest vertreten. Die Speed-Stars wie Michael Walchhofer oder Hermann Maier, der erstmals seit der Wengen-Kombi 2006 durch einen Weltcup-Slalom-Kurs "wedelte", waren auf Grund der geringen Zeitabstände im leichten Super G chancenlos.
Kostelic schon im Super G stark
Eine Klasse für sich bei den speziellen Schneeverhältnissen auf der Gasselhöhe-Piste war Kostelic, der nach sieben Slalom-Weltcup-Siegen nun auch einen in der Super-Kombi nachlegte. Der 27-Jährige aus Zagreb überraschte mit Platz sieben im Super G und münzte danach seine Favoritenstellung mit überlegener Slalom-Bestzeit souverän in Platz eins um. "Solche Verhältnisse kommen mir einfach entgegen. Wenn es aufs Gefühl ankommt, dann bin ich immer ganz vorne dabei", betonte der Bruder der dreifachen Gesamt-Weltcupsiegerin Janica Kostelic.
Mit dem Kombi-Triumph hatte Kostelic seine helle Freude: "Die Super-Kombination ist eine sehr gute und starke Disziplin. Das ist für mich Skifahren. Slalom ist Kurven fahren, Abfahrt schnell fahren. Ein echter Skifahrer ist, wer beides kann."
Super G: Baumann mit Nummer 54 auf Rang 9
Baumann, Junioren-Weltmeister 2004 in der Abfahrt und 2006 in der Kombi, bestätigte im ersten Österreich-Rennen, dass er zurecht den Ruf genießt, einer der größten ÖSV-Rohdiamanten zu sein. Im Super G hatte der Hochfilzner mit Startnummer 54 und Rang neun fast alle verblüfft, im Slalom behielt Baumann mit drittbester Laufzeit dann die Nerven. "Ich habe mich heute auch selbst überrascht. Der Super G war gut, im Slalom hab' ich dann noch einen draufgesetzt", erklärte der Junioren-Vizeweltmeister in Abfahrt und Slalom von Quebec 2006.
Mit den schwierigen Bedingungen hatte Baumann, dessen bestes Weltcup-Ergebnis bisher Rang 14 im Levi-Slalom gewesen war, kein Problem. "Meine letzten FIS-Rennen sind noch nicht lange her. Da sind 'Wandln" in der Piste auf der Tagesordnung."
Schönfelder und Raich 8. und 10.
Schönfelder hatte nach Platz 30 im Super G das Glück, mit Startnummer eins in den Slalom zu gehen. Der Dritte der Olympia-Kombi 2006 vermochte diesen Vorteil jedoch nicht wirklich zu nutzen. "Unten war die Piste überraschend weich. Da bin ich zu weich gefahren, ich hätte ein anderes Rezept verwenden sollen", erläuterte der Kärntner, der in der Beaver-Creek-Kombi am 30. November mit Platz drei das bisher letzte Stockerlergebnis der ÖSV-Herren erreicht hatte.
Auch Raich, nach dem Super G auf Platz 20, war nicht in der Lage, seine gewohnte Slalom-Stärke auszuspielen. "Ich suche keine Ausrede bei der Piste, mein Timing hat einfach nicht gepasst. Ich bin zu früh in die Tore reingefahren", bilanzierte der nach wie vor einzige österreichische Saison-Sieger (Slalom am 12. November in Levi)
| Endstand Weltcup-Super-Kombi Reiteralm: | ||||
| 1. | Ivica Kostelic | CRO | 2:08,90 Min. | |
| 2. | Romed Baumann | AUT | 2:09,98 | +1,08 |
| 3. | Pierrick Bourgeat | FRA | 2:10,41 | +1,51 |
| 4. | Hans Olsson | SWE | 2:10,44 | +1,54 |
| . | Ted Ligety | USA | 2:10,44 | +1,54 |
| 6. | Aksel Lund Svindal | NOR | 2:10,47 | +1,57 |
| 7. | Niklas Rainer | SWE | 2:10,54 | +1,64 |
| 8. | Rainer Schönfelder | AUT | 2:10,82 | +1,92 |
| 9. | Silvan Zurbriggen | SUI | 2:10,89 | +1,99 |
| 10. | Benjamin Raich | AUT | 2:10,90 | +2,00 |
| 11. | Patrick Staudacher | ITA | 2:10,96 | +2,06 |
| 12. | Peter Fill | ITA | 2:11,08 | +2,18 |
| 13. | John Kucera | CAN | 2:11,10 | +2,20 |
| 14. | Mario Scheiber | AUT | 2:11,16 | +2,26 |
| 15. | Steven Nyman | USA | 2:11,25 | +2,35 |
| 16. | Michael Walchhofer | AUT | 2:11,30 | +2,40 |
| 17. | Alexander Koll | AUT | 2:11,32 | +2,42 |
| 18. | Francois Bourque | CAN | 2:11,37 | +2,47 |
| . | Marc Berthod | SUI | 2:11,37 | +2,47 |
| 20. | Giorgio Rocca | ITA | 2:11,45 | +2,55 |
| 21. | Ales Gorza | SLO | 2:11,52 | +2,62 |
| 22. | Ryan Semple | CAN | 2:11,55 | +2,65 |
| 23. | Pierre Paquin | FRA | 2:11,59 | +2,69 |
| 24. | Christof Innerhofer | ITA | 2:11,63 | +2,73 |
| 25. | Ondrej Bank | CZE | 2:11,70 | +2,80 |
| 26. | Michael Janyk | CAN | 2:11,79 | +2,89 |
| 27. | Adrien Theaux | FRA | 2:11,82 | +2,92 |
| 28. | Jean-Baptiste Grange | FRA | 2:11,87 | +2,97 |
| 29. | Mario Matt | AUT | 2:11,88 | +2,98 |
| 30. | Lars Myhre | NOR | 2:11,99 | +3,09 |
| Weiter: | ||||
| 37. | Christoph Gruber | AUT | 2:12,45 | +3,55 |
(apa/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
