Sonntag, 10. Dezember 2006

ÖHB-Damen in Zwischenrunde: Österreich bezwang Mazedonien bei EM knapp mit 28:25

  • Handballerinnen sicherten sich damit 2. Gruppenrang

Österreichs Handball-Damen haben bei der Europameisterschaft in Schweden mit einem 28:25-(15:15)-Erfolg über Mazedonien den zweiten Rang der Vorrunden-Gruppe A fixiert. Nach dem Erfolg über Serbien spielte die ÖHB-Truppe befreit und erfüllte die Vorgabe von Teamchef Herbert Müller, den zweiten Sieg einzufahren und möglichst viele Punkte für die Zwischenrunde zu holen.

Müller war nach dem zweiten Erfolg seiner Schützlinge "überglücklich". "Ich möchte der ganzen Mannschaft und auch den Betreuern ein Kompliment aussprechen und mich bei allen bedanken, die dafür sorgen, dass wir uns auf den Sport konzentrieren können", sagte der 44-jährige Deutsche.

Volle Konzentration war in dem laut Müller sehr kampfbetonten und intensiven Spiel von großer Bedeutung. Nach dem Tor zum 15:15 am Ende der ersten Hälfte ging man mit einem guten Gefühl in die Pause, danach "sind wir super gestartet, auf 20:15 davongezogen und haben den Vorsprung dann bis zum Schluss clever verwaltet", erklärte Müller.

Überragende Spielerin war Tanja Logwin, die zwölf Treffer zum Endergebnis beisteuerte. Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen Ungarn war die Dänemark-Legionärin bestens in Form und sorgte für eine hundertprozentige Chancenauswertung bei den Siebenmeter-Würfen. Auch Torfrau Natalja Rusnatschenko bot eine einwandfreie Leistung und verhinderte insgesamt 16 Tore der Gegnerinnen, davon zwei Siebenmeter-Versuche. (apa/red)

10.12.2006 17:24