"Irak muss Probleme lösen können": US-
Truppen sollen laut Schiitenführer bleiben
- Al Hakim von Bush im Weißen Haus empfangen
·Irak: "Viel schlimmer als ein Bürgerkrieg"
UNO-Boss Annan: Lage war unter Saddam besser
·"Bescheidener Abzug der USA aus Irak"
Ex-Minister Rumsfeld regt
Strategie-Änderung an
Der einflussreiche Schiitenführer Abdul Aziz al Hakim hat US-Präsident George W. Bush gebeten, die amerikanischen Truppen vorerst nicht aus dem Irak abzuziehen. Nach einem Treffen mit Bush im Weißen Haus sagte Hakim, sie müssten die irakischen Sicherheitskräfte in die Lage versetzen, den Terrorismus selbst bekämpfen zu können.
"Der Irak sollte in der Lage sein, die Probleme des Irak zu lösen", erklärte er nach dem mehr als einstündigen Gespräch. Sein Land begrüße auch die Hilfe anderer Staaten, auch aus dem Nahen Osten, doch dürften sie nicht den politischen Prozess im Irak umgehen.
Bush sagte, man habe über die Notwendigkeit gesprochen, der irakischen Regierung so schnell wie möglich die Mittel dafür zu verschaffen. Er zeigte sich unzufrieden über die Eskalation der Gewalt im Irak. Die USA seien mit den Fortschritten bei den Bemühungen um ein Ende des Blutvergießens nicht zufrieden, sagte der Präsident, der das Gespräch mit Hakim als sehr konstruktiv bezeichnete. Er habe dem schiitischen Politiker und Ministerpräsident Nuri al-Maliki die weitere Unterstützung der USA zugesichert. (apa)
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