Schüssel stellt endgültig klar: 'Werden nicht
Erfüllungsgehilfe sozialistischer Politik sein'
- Volkspartei ist nicht zu totalem Kurswechsel bereit
- ÖVP-Chef fordert von der SPÖ Kostenwahrheit ein
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VP-Chef Wolfgang Schüssel fordert von der SPÖ Kostenwahrheit bei ihren Vorschlägen in den Koalitionsverhandlungen ein. Es könne nicht so sein, dass von den einen die guten Ideen kämen "und wir sollen sie finanzieren oder ablehnen": "Es ist nicht der eine der Nikolaus und der andere der Krampus", so der Kanzler in einem Interview.
Schüssel war jüngst von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures als "Koalitionskrampus" bezeichnet worden, nachdem er sich über ausufernde Wünsche in den Koalitionsarbeitsgruppen erregt hatte.
Für einen totalen Kurswechsel stehe die ÖVP laut Schüssel nicht zur Verfügung: "Die ÖVP wird nicht Erfüllungsgehilfe sozialistischer Politik sein." Das verlange man auch umgekehrt nicht, so der Kanzler im "Kurier".
Gusenbauer will jetzt täglich verhandeln
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer will sich von der ÖVP nicht mehr nachsagen lassen, die Koalitionsverhandlungen zu verschleppen: "Wenn sie rascher verhandeln wollen, dann machen wir das. Dann verhandeln wir halt ab Montag jeden Tag", erklärt er in "Österreich". Er werde ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel anrufen und einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Bisher sei es die Volkspartei gewesen, die nur einen Termin pro Woche habe wolle. (apa/red)
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