Schild gegen Hosp: Duell um die Krone

Österreichs Top-Läuferinnen kämpfen um den Gesamtweltcup wie einst Maier & Eberharter.
Magisches Dreieck: Schilds Atomic-Servicemann ist mit Völkl-Pilotin Hosp liiert. Droht dem Damenteam ein Zickenkrieg?
Heftig getratscht wird hinter den Kulissen des Skizirkus über die pikante Dreierbeziehung spätestens seit der Galanacht des Sports Mitte Oktober im Salzburger Kongresszentrum. Denn bei dieser Gelegenheit präsentierte sich Nicole Hosp, die 23-jährige Skiprinzessin aus dem Tiroler Bichlbach, erstmals in aller Öffentlichkeit mit ihrem neuen Freund Roland Schönegger. Das Bemerkenswerte daran: Der 36-jährige Salzburger aus Dienten am Hochkönig ist im Zivilberuf ausgerechnet der Atomic-Servicemann von Marlies Schild, der schärfsten Rivalin von Niki Hosp im Kampf um den diesjährigen Gesamtweltcup. Und dass sich die beiden Ausnahmekönnerinnen am Ende die große Kristallkugel untereinander ausmachen könnten, ist nach dem fulminanten Start des neuen rot-weiß-roten Damen-Wunderteams mehr als wahrscheinlich.
Zickenkrieg oder gesunde Rivalität? Nach drei Weltcuprennen liegt Hosp in der Gesamtwertung knapp vor der zweifachen Slalomgewinnerin Schild. Bei den ersten Speed-Events am Wochenende in der Tiefkühltruhe von Lake Louise (1./2. Dezember je eine Abfahrt, 20.30 Uhr live in ORF 1, 3. Dezember Super-G, 19 Uhr) geht das Duell um die Skikrone in die nächste Runde. Sogar von einem veritablen Zickenkrieg im Lager der Österreicherinnen war schon die Schreibe, als Hosp vor laufender TV-Kamera ihren Emotionen freien Lauf ließ: Marlies Schild, Marlies Schild, überall nur Marlies Schild. Anscheinend vergessen einige, dass es außer ihr auch noch andere gibt, die gut Skifahren können.
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