Donnerstag, 30. November 2006

"Wien soll Berlin werden": Der SCS-Chef Maurizio Totta will am Sonntag aufsperren

  • NEWS: Handelsbosse sagen Ladenschluss Kampf an
  • Adventsonntage und 1 Sonntag pro Monat gefordert

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS wagen Handels-Boss wie Maurizio Totta (SCS), Helen Duphorn (Ikea) und Janet Kath (Interio) einen massiven Vorstoß kontra Ladenschluss. Totta gegenüber NEWS: "In jedem Fall sollten die Adventsonntage offen bleiben. Das restliche Jahr über wollen wir einen offenen Sonntag pro Monat."

Vorbild der Liberalisierung ist Berlin, wo die Geschäfte seit kurzem unbeschränkt offen halten dürfen. Jetzt kommt auch in Österreich von Handel und Hotelerie großer Druck Richtung Liberalisierung. Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler: "Die Hoteliers arbeiten hart, die unheilige Allianz aus Kirche, Gewerkschaft und Wirtschaftskammer zu durchbrechen." Im Hinblick auf den boomenden Wien-Tourismus fügt Gürtler hinzu: "Im Urlaub sitzt die Geldbörse lockerer - wenn wir nicht offen halten, verlieren wir ein Vermögen." Und selbst Wirtschaftskammer-Chefin Brigitte Jank signalisiert Zustimmung: "Wir beobachten das Berliner Modell. Wenn es dort funktioniert, kann ich mir Ähnliches auch in Wien vorstellen."

Shopping City Süd-Vorstandsvorsitzender Totta hat konkrete Vorstellungen: "Die Sonntagsöffnung kann ich mir zwischen 13 und 19 Uhr vorstellen, damit haben auch Kirchgänger ein reines Gewissen. Denn Österreich darf nicht Ladenschlusslicht Europas werden."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

30.11.2006 09:04