Vor Start der "Discovery": Internationale Raumstation mit erfolgreicher Kurskorrektur
- ISS wurde auf 8,5 km höhere Umlaufbahn geschickt
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Drei Tage vor dem geplanten Start der US-Raumfähre "Discovery" ist der Kurs der Internationalen Raumstation (ISS) erfolgreich korrigiert worden. Ziel war, die ISS auf eine 8,5 Kilometer höhere Umlaufbahn zu schicken, um für das Space Shuttle besser erreichbar zu sein. Die Triebwerke des angekoppelten Raumfrachters Progress M-57 seien 23 Minuten eingeschaltet gewesen, teilte ein NASA-Sprecher in der Bodenzentrale in Houston (US-Bundesstaat Texas) weiter mit.
Das Manöver war in der vorigen Woche fehlgeschlagen. Bei der Korrektur in etwa 355 Kilometern Höhe war die Station leicht gekippt. Die Triebwerke schalteten sich daraufhin automatisch ab.
Die "Discovery" soll an diesem Donnerstag (Ortszeit) mit sieben Astronauten an Bord zur ISS aufbrechen. Es wird erwartet, dass die Raumfähre sie am dritten Tag nach dem Start erreicht. Die Kurskorrektur der ISS macht die NASA flexibler, da das Space Shuttle nun zu jeder Zeit andocken kann, was vorher nicht möglich gewesen wäre.
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